Es wird ans Licht gebracht…

Was List verborgen, wird ans Licht gebracht;

Wer Fehler schminkt, wird einst mit Spott verlacht!“ – William Shakespeare (1564- 1616)

(Symbol)Bild: Ivica Stojak. Ein Bild aus der thematischen Bilderreihe: „List, Licht, Balkan, Balkanroute, Fehler, Täuschung, Veränderung, (Macht)Wechsel“

Izlazi na(m) svijetlo…

Što je lukavstvo sakrilo, izlazi na svijetlo dana!

Svaka moć što šminka greške, završit će sa ruglom i bit će ismijana!“ – William Shakespeare (1564- 1616)

Foto ilustracija i prijevod teksta: Ivica Stojak. Slika iz tematskog niza „Lukavstvo, svijetlo, Balkan, Balkanska ruta, greška, obmana, promjena, promjena moći/vlasti”

Der Balkanroute-Ticker III


Aktuelles zum Thema, zum Mythos „Balkanroute-Schließung“ – Teil III

Slowenische Polizei registriert eine neue Serie von illegalen Grenzübertritten! Allein bis zu der zweiten März-Hälfte wurden mehr als 1300 illegale Migranten auf slowenischem Staatsgebiet aufgegriffen. Letztes Jahr waren es „nur“ 600. Einer der Gründe für so einen großen Anstieg von illegalen Grenzübertritten ist der relativ milde Winter. Quelle: Nachrichtenportal „Vijesti.ba – Nachrichten.ba“, Bericht vom 05. 04. 2019. Symbolbild: Ivica Stojak

Angesichts der aktuellen Situationsentwicklungen, die sich von Tag zu Tag auf der so genannten Balkanroute zunächst einmal in Serbien in den letzten Jahren, dann aber in den letzten Monaten in Bosnien und Herzegowina – und in einer immer schärferer Form! – ebenfalls tagtäglich zeigen, habe ich mich entschlossen, werte Leser und werte Leserin, Ihnen in meiner Eigenschaft als Regionaut mit entsprechenden lokalen Sprachkenntnissen eine weitere kurze lokale Schlagzeilen-Übersicht aus den betroffenen Gebieten zu geben.

Die ersten zwei Teile haben Sie ja bereits am 21. Oktober 2018 bzw. am 26. März 2019 schon lesen können.

Bevor ich aber diesen Bericht über entsprechende aktuellste und ziemlich brisante Schlagzeilen noch überhaupt beginnen kann, muss ich der Vollständigkeit dieser Berichterstattung halber an dieser Stelle zunächst einmal eine der in meinem letzten Beitrag ganz zum Schluss gestellten Fragen, nämlich die Frage: „Wie endete das letzte Jahr in diesem Zusammenhang?“ noch ganz konkret beantworten.

„Verba volant, scripta manent – Die Worte fliegen, das Geschriebene bleibt.“

Und dies lässt sich am besten mit Worten des noch nur für einige Zeit aktuellen, weil sich im technischen Mandat bis die neue Regierung in Bosnien und Herzegowina gebildet worden ist, befindlichen bosnisch-herzegowinischen Minister für Sicherheitsfragen, nämlich von Herrn Dragan Mektić, machen, welche er in einem Interview für die bosnische Tageszeitung „AVAZ“ am 16. 02. 2019 ausgesprochen hat:

Von 25.000 (Migranten!), welche letztes Jahr nach Bosnien und Herzegowina gekommen sind, mehr als 22.000 hat unser Land wieder verlassen. Mit Frühlingsbeginn kann Bosnien und Herzegowina aber eine neue Migrantenwelle erwarten. Denn während der Winterzeit, wegen des Schnee und der niedrigen Temperaturen, diese hat sich nur vorübergehend beruhigt…“ Zitat Ende.

Zitiert nach: bosnischer Tageszeitung AVAZ, nach dem Bericht vom 16. 02. 109: „Die Balkanroute wird bald wieder aktiv werden. Nach Bosnien und Herzegowina (BiH) kommen 25.000 neue Migranten – U BiH stiže novih 25.000 migranata!“*

Weitere Schlagzeilen:

Mektić: „Wir sind wegen 70.000 Migranten besorgt, die sich von Griechenland aus in die Richtung EU bewegen! …[…]… Darüber hinaus machen uns auch Sorgen wegen des täglichen Zulaufs von neuen Migranten aus der Türkei nach Griechenland. Denn fast 300 neue Migranten kommen täglich so nach Griechenland!“ – Mektić: Zabrinuti smo zbog 70 hiljada migranata koji se iz Grčke kreću prema EU!* Zitiert nach bosnichem Nachrichtenportal „Klix.ba“, nach dem Bericht vom 19.02.2019.

Bosnien und Herzegowina hat keine entsprechenden (Aufnahme)Kapazitäten, um Migranten bei sich länger zu halten! „Westbalkanländer leiden alle unter illegaler Migration und haben aber keine entsprechenden Kapazitäten für diese. Außer Serbien. Denn Serbien konnte als einziges (Westbalkan)Land noch vor drei Jahren, d.h. noch während der großen Migrationswelle und mit Hilfe von der EU entsprechenden Kapazitäten aufbauen!“ – Slobodan Ujkić, Direktor der bosnisch-herzegowinischen Staatsagentur für Angelegenheiten mit Fremden(Staatsbürgern) – zitiert nach Zeitungsbericht der Tageszeitung „NEZAVISNE – DIE UNABHÄNGIGEN (NACHRICHTEN) “ von 15. 02. 2019. Hier geht es zum Originalbericht: BiH nema kapaciteta da duže zadrži migrante!

Bosnien und Herzegowina vor neuer Herausforderung: Wie soll man nämlich Terroristen in neuer Migrationswelle ausfindig machen? „Für Bosnien und Herzegowina ist weniger ein Problem die Rückkehr ihrer eigenen Staatsbürger, die als IS-Kämpfer in Syrien und im Irak auf der Seite des islamischen Terrorstaates gekämpft haben, als viel mehr die neue Migrationswelle, welche schon im Frühling erwartet wird. Denn in dieser neuen Migrationswelle können sich auch viele andere Terroristen versteckt halten“ – Vlado Azinović, Professor der Fakultät für Politikwissenschaften (FPN) aus Sarajewo. Zitiert nach: unabhängigem, kroatischem Nachrichtenportal „NAROD – VOLK“, nach dem Bericht vom 23. 02. 2019. – BiH pred novim sigurnosnim izazovom: Kako otkriti teroriste u novom migrantskom valu!

Unter illegalen Migranten in Bihać und Sarajewo wurden u. a. auch 5 Terroristen entdeckt! Die bosnisch-herzegowinische Staatsagentur für Angelegenheiten mit Fremden hat in den ersten zwei Monaten dieses Jahres auf dem Gebiet der Städte Bihać und Sarajewo u. a. auch 6 Migranten aus Afghanistan entdeckt, welche (5 davon) in Verbindung mit den internationalen Terrorismus stehen. Der sechste afghanische Staatsbürger wird wiederum mit Schlepperaktivitäten und dem organisierten Verbrechen in Verbindung gebracht! Siehe dazu den Bericht von bosnischen Nachrichtenportal „Klix.ba“, den Originalbericht vom 19.02.2019: Među migrantima u Bihaću i Sarajevu otkriveno pet terorista!

Migranten klauen Boote und flüchten dann über den Grenzfluss Sava nach Kroatien. Bewohner der Stadteile Bok Jankovac und Mačkovac der Gernzstadt Bosanska Gradiška in der letzten Zeit protestieren immer mehr, weil Migranten immer mehr und immer öfter ihre Boote klauen und versuchen dann mit diesen über den Grenzfluss Sava nach Kroatien zu kommen: „Wir haben Angst ebenfalls um unsere Kinder, die abends aus der Schule nach Hause kommen müssen!“, sagt eine Bewohnerin vom Stadtviertel Bok Jankova. „Wir überlegen uns u. a. auch, eigene Wachposten einzurichten!“, sagt Željko Barišić, Bewohner vom Stadtteil Mačkovc. Quelle: Bosnischer Nachrichtenportal „VIJESTI.BA – Nachrichten.ba. Bericht vom 15. 02. 2019, „BOSANSKA GRADIŠKA Mještani Bok Jankovca i Mačkovca u strahu. Migranti kradu čamce i bježe Savom u Hrvatsku!

Migranten verdächtigt, 18 Autos in Krajina gestohlen zu haben! Das Innenministerium von Una-Sana Kanton hat mittgeteilt, dass alleine seit Jänner dieses Jahres auf ihrem Zuständigkeitsgebiet insgesamt 18 PKWs gestohlen wurden. Als Tatverdächtige in allen 18 Fällen gelten Migranten! Die gestohlen Fahrzeugen wurden entweder in der unmittelbaren Nähe der Grenze mit Kroatien oder aber auch direkt auf dem Staatsgebiet der Republik Kroatien gefunden! Quelle: Nachrichtenportal Klix.ba, Bericht vom 04. 04. 2019, „Migranti osumnjičeni za krađe 18 automobila u Krajini!

Slowenische Polizei registriert eine neue Serie von illegalen Grenzübertritten! Allein bis zu der zweiten März-Hälfte wurden mehr als 1300 illegale Migranten auf slowenischem Staatsgebiet aufgegriffen. Letztes Jahr waren es „nur“ 600. Einer der Gründe für so einen großen Anstieg von illegalen Grenzübertritten ist der relativ milde Winter. Quelle: Nachrichtenportal „Vijesti.ba – Nachrichten.ba“, Bericht vom 05. 04. 2019. „Slovenska policija bilježi novu seriju ilegalnih ulazaka migranata!

Usw. usw. usw…

*Siehe in diesem Zusammenhang u. a. ebenfalls:

– „Grenzöffnungsgerichte. Migranten wollen aus Thessaloniki ausbrechen“, Krone-Bericht vom 05. 04. 2019.

*bzw. folgenden Zitat:

Wir, die Kommission, werden alles tun, dass den Worten Taten folgen. Ein Beispiel dafür sind die wöchentlichen Telefonkonferenzen mit den Ländern entlang der Westbalkan-Route, in denen es um die Koordinierung ganz konkreter Hilfen wie Heizungen oder Decken geht!” – Jean-Claude Juncker, Präsident der Europäischen Kommission

Zitiert nach: Norbert Blum. Aufschrei – Wieder die erbarmungslose Geldgesellschaft. Ein Pamphlet. WESTEND Verlag GmbH. eBook Edition, Frankfurt/Main 2016. S. 126 – 127

AK-WAHL 2019 – ENDERGEBNIS

Nicht an ihren Worten, sondern an ihren Taten sollt ihr sie erkennen!“ – (vgl. 1. Johannes 2,1-6)

Endgültiger Wahlergebnis gesamt!

Die ÖVP, und ihre ‚Christlich-sozialen‘ verloren schon wieder!

Die größten Verlierer dieser AK-Wahl in Oberösterreich sind die ÖVP-Gewerkschafter (ÖAAB/FCG), die von ihrem 2014er-Ergebnis, damals 17,09 Prozent, weitere 3,69 Prozentpunkte ablegten. Schon vor fünf Jahren mussten sie 8,29 Prozent hergeben. Nun sind ihnen 13,4 Prozent Wähleranteil geblieben.

Das bedeutet dann konkret, dass die ÖAAB/FCG mit diesem weiteren katastrophalen Wahlergebnis in Zukunft nicht nur bei der Vollversammlung der Arbeiterkammer Oberösterreich (AK OÖ) auf nur 15 Mandate kommt (minus 4!), sondern darüber hinaus im AK-Präsidium ihren bisherigen Sitz (ihren AK-Vizepräsidenten!) verliert!*

Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte! Oder??? – AK-Wahlkampf in Linz! Bild: Ivica Stojak

Und die anderen Fraktionen?

Die Freiheitlichen Arbeitnehmer blieben praktisch gleich, sie bekamen 0,16 Prozentpunkte dazu, liegen mit nun 10,2 Prozent auf Platz 3. Platz 4 besetzen die grünen AUGE-Gewekschafter, die 1,12 Prozentpuunkte verloren und nun nur noch 4,21 Prozent Wähleranteil aufweisen. Platz 5 wie immer für die Linken, mit der Abkürzung GLB, die 0,14 Prozentpunkte dazubekamen und nun 1,16 Prozent haben.

Die roten FSG-Gewerkschafter jubeln über das Ergebnis der AK-Wahl in Oberösterreich. Sie konnten sich von 65,5 Prozent im Jahr 2014 nun auf 71,02 Prozent hinaufarbeiten.**

AK-Wahl 2019: Endergebnis – Mandatsverteilung

AK-Präsident Johann Kalliauer reagierte als FSG-Spitzenkandidat auf das beste Ergebnis seit 1945 so: „Aus meiner Sicht ist das eine klare Ansage der Menschen, dass sie eine starke Arbeiterkammer haben wollen. Ich hoffe, dass diese Botschaft auch bei der Bundesregierung ankommt.“

Ich finde diese Aussage von Herrn Kalliauer, “dass Menschen eine starke AK wollen“, angesichts der wieder einmal mehr gesunkenen Wahlbeteiligung, ziemlich eigenartig. Denn die eigentliche Wahlbeteiligung ist bei dieser Wahl schon wieder gesunken und zwar um 1.4 Prozentpunkte auf 40,9 Prozent!

Damit sind auch bei dieser AK-Wahl die einzigen WAHLSIEGER die NICHT-WEHLER! Und wie ich das unmittelbar nach den vorletzten AK-Wahlen im Jahr 2014 schon ganz deutlich gesagt habe, man sollte dieses Wahlverhalten äußerst ernst nehmen, da es nämlich demokratie-politisch gesehen eine sehr klare Botschaft aussendet, und da es von der eigentlich stärksten Fraktion innerhalb der oberösterreichischen Arbeitnehmer kommt, nämlich von den NICHT-WÄHLER!***

„Die stärkste Fraktion innerhalb der (ober)österreichischen Arbeitnehmer sind die Nicht-Wähler!“ Symbolbild: Ivica Stojak. Ein Bild aus der thematischen Bilderreihe „AK-Wahl, AK-Wahl 2019, Wahl-Boykott“

Weitere bedenkliche Entwicklungen, die bei der diesjährigen AK-Wahl zu beobachten waren

– Panne bei Versand von Wahlunterlagen!

– Falsche Adresse: Weitere Panne bei AK-Wahl!

Hm! Sehr, sehr interresant! Obwohl nämlich die offiziellen AK-Wahlen in OÖ vom 19. März bis zum 01. April gedauert haben, war der AK-Wahllokal am Linzer Hbf bereits am 18. März geöffnet! Wie ist das denn zu verstehen? Foto: Ivica Stojak am 18.03.2019. Ort: Hbf Linz um 17:21 Uhr

Der immer wieder wiederkehrende Vorwurf einer missbräuchlichen Verwendung der AK-Gelder für einseitige Werbemaßnahmen bzw. Werbekampagnen

etc…

* Siehe dazu u. a. folgenden Zeitungsbericht: Schwere Schlappe für ÖAAB im Bezirk Freistadt!

** Weitere relevante Details können folgender Internetseite „Ergebnis der AK-Wahl 2019 in Oberösterreich!“

*** Siehe in diesem Zusammenhang u. a. auch meinen Bericht über die vorläufigen Wahlergebnissen aus dem Wahljahr 2014!

Der Balkanroute-Ticker II

Aktuelles zum Thema, zum Mythos „Balkanroute-Schließung“ – Teil II

„Ganz alarmante Lage an den bosnisch-herzegowinischen Grenzen. Täglich passieren diese nämlich mehr als 100 illegale Migranten. Die bosnisch-herzegowinische Grenzschutzpolizei bietet um Hilfe! Denn es fehlen ihr noch 442 Beamten, um dieser Herausforderung entgegen zu können?!“ – Bosnische Tageszeitung: „DNEVNI AVAZ“ – Bericht vom 23. 03. 2019 Symbolbild: Ivica Stojak

Angesichts der aktuellen Situationsentwicklungen, die sich von Tag zu Tag auf der so genannten Balkanroute zunächst einmal in Serbien in den letzten Jahren, dann aber in den letzten Monaten in Bosnien und Herzegowina – und in einer immer schärferer Form! – ebenfalls tagtäglich zeigen, habe ich mich entschlossen, werte Leser und werte Leserin, Ihnen in meiner Eigenschaft als Regionaut mit entsprechenden lokalen Sprachkenntnissen eine weitere kurze lokale Schlagzeilen-Übersicht aus den betroffenen Gebieten zu geben. Den ersten Teil haben Sie ja bereits am 21. Oktober 2018 lesen können.

In diesem Sinne beginne ich heute gleich mit den weiteren Schlagzeilen, die ich nach meinem ersten oben erwähnten Bericht als eine der ersten dokumentiert habe, nämlich schon am 05. 11. 2018. Und diese lautet folgendermaßen:

Seit Beginn dieses Jahres kamen mehr als 21.000 Migranten nach Bosnien und Herzegowina (BiH). Kurze Textzusammenfassung vom Originalgesamtbericht: „Bei der bosnisch-herzegowinischen Staatsagentur, welche für die Arbeit mit Fremden im Land zuständig ist, wurden nämlich bis zu diesem Zeitpunkt insgesamt 21.163 illegale Migranten gemeldet. 19.986 davon haben mitgeteilt, dass sie einen Asylantrag zu stellen beabsichtigen. Aber ein Asylantrag wurde konkret nur von 1.314 Migranten gestellt. Die meisten Migranten kamen aus Pakistan (6.910), aus Iran (3.373), aus Syrien (2.529), aus Afghanistan (2.431), aus dem Irak (1.874) und aus Libyen (760)…“ Hier geht es zur Originalschlagzeile bzw. zum gesamten Originalzeitungsbericht: U BiH od početka godine stiglo više od 21 hiljade migranata!

Davor allein vom 01. 11. bis 05. 11. 2018 konnte man u. a. folgende Medienberichte tagtäglich lesen. An dieser Stelle und der besseren Leserlichkeit bzw. der besseren Übersichtlichkeit halber nur eine kleine Auflistung in einer ungefähren chronologischen Reihenfolge:

SARAJEWO: Am Hauptbahnhof von Sarajewo kommt es in den letzten Monaten immer öfter zu Massenschlägereien von Migranten, die sich hier in einer immer größer werdenden Anzahl ansammeln (01. 11. 2018) – Tučnjava migranata na Željezničkoj stanici!

VELIKA KLADUŠA: Keiner weiß, wie viele es Migranten ganz genau gibt. Der Hauptziel ist es, Ausbruch von Epidemien zu verhindern – Niko ne zna koliko je migranata, cilj spriječiti epidemiju!

SARAJEVO: Keinem einzigen Migranten wurde bis dato Asyl zuerkannt. Bosnisch-Herzegowinisches Ministerium für Menschen Rechte und Flüchtlinge teilte mit, dass es keine Zuständigkeit über das Ankommen, konkrete Bewegungen, Unterbringungen, über Gesundheits-, und Sozialschutz vom Migranten hat, solange diese kein Asyl bzw. einen subsidiären Schutz erhalten haben. Für all dies ist laut diesem Ministerium konkret das Sicherheitsministerium bzw. die Staatsagentur für Arbeit mit Fremden bzw. die bosnisch-herzegowinische Grenzpolizei zuständig. Weiters wird hier ebenfalls mitgeteilt, dass seitens des Sicherheitsministeriums seit dem Beginn des großen Migrantenansturmes kein einziger Asylstatus zuerkannt wurde… – „Nijednom migrantu nije odobren izbjeglički status!

ZENICA: Statt in Kroatien landeten Migranten im zentralbosnischen Stadt Zenica! Dass die Migrantenkrise in Bosnien und Herzegowina außer Kontrolle schon längst geraten ist, bezeugt uns auch der nächste unglaubliche Fall in diesem Zusammenhang. Dieser ereignete sich schon am 29. Oktober. Als zwei illegale Migranten aus Syrien aus ihrem Versteck unter einem LKW-Anhänger auf dem Firmengelende der Firma „Arcelor Mittal“ in der zentralbosnischen Stadt Zenica plötzlich auftauchten. Ursprünglich wollten sie nach Kroatien illegal einreisen! – SAZNAJEMO: Sirijci izašli ispod zadnjeg dijela prikolice kamiona Umjesto u Hrvatskoj, migranti završili u „Arcelor Mittalu“ u Zenici!

IMOTSKI: Migranten stahlen einem Jungen aus Imotski seinen BMW und verließen diesen dann erst 430 KM weiter. „Ihr PKW wurde von drei syrischen und einem pakistanischen Staatsbürger gestohlen, wurde mir mitgeteilt. Geburtsjahrgänge 1999. und 2000. Das heißt 18 und 19 Jahre alt! Was für ein Schock! Das kann doch nicht wahr sein. Wie kann es sein, dass mir mitten in Imotski mein Auto seitens der Syrer und der Pakistani geklaut wird!“ Staunt der betroffene Junge. Aber im gleichen Atemzug sagt er gleich weiter: „Nun aber schieß mir gleich die Erinnerung durch den Kopf, dass ja auch erst vor wenigen Tagen ebenfalls in meinem Nachbardorf einem anderen Dorfbewohner ein Migrant versucht hat, sein PKW ebenfalls zu stellen! Ich gebe zu, dass ist nicht angenehm! Oder.“ sagt der Betroffene Junge. – Migranti mladom Imoćaninu ukrali BMW pa ga ostavili čak 430 km dalje!

RIJEKA: Migranten brachen in 5 Wochenendhäuser ein! – Migranti provalili u pet kuća za odmor kod Rijeke!

BOSANSKI BROD: Migranten versuchten, mit gefälschten spanischen Ausweisen über die Grenze nach Kroatien zu kommen. – Migranti pokušali izaći iz BiH s krivotvorenim ličnim kartama Španije.

BIHAĆ: Migranten halten sich vor der Schule auf. Besorgte Eltern möchten aber, dass diese unter polizeiliche Beobachtung gestellt werden. Darüber hinaus der Elternrat der Volksschule „Harmani 1“ will überhaupt nicht, dass Migranten in der Nähe von Schulen bzw. von Schulinfrastruktur untergebracht werden! – Migranti borave pored škole, roditelji traže policijski nadzor!

ČAPLJINA: Mehrere Migranten brachen in ein Einfamilienhaus mitten im Ortszentrum ein! Čaplina: Migranti provalili u obiteljsku kuću u središtu!

usw… usw… usw…

Denn das waren nur einige Schlagzeilen vom Anfang November des letzten Jahres. Angesichts aber so einer turbulenten, fast ganz unüberschaubaren und vor allem aber fast ganz unkontrollierten Situationsentwicklung, muss man sich in diesem Zusammenhang als pflicht-, verantwortungsbewusster – und vor allem aber als selbst ebenfalls davon betroffene (EU)Bürger zumindestens noch ein paar folgende Fragen stellen:

– Wie endete das letzte Jahr in diesem Zusammenhang?
– Wie schaut jetzt momentan die Situation vor Ort aus?*
– Was erwartet uns alle gemeinsam noch, sobald es draußen noch ein wenig schöner wird, sobald nämlich noch etwas schöneres, wärmeres Wetter kommt?

Denn die meisten von den sich derzeit auf dem Gebiet der sogenannten Balkanroute (noch!) befindlichen Migranten sagen selbst ganz offen, dass sie (ebenfalls!) weiter ziehen werden, sobald das Wetter schöner wird: Wir sind weg, sobald noch etwas wärmer wird!

*Siehe in diesem Zusammenhang die Bildbeschreibung oben!
Ebenfalls lesenswert:

„Wir, die Kommission, werden alles tun, dass den Worten Taten folgen. Ein Beispiel dafür sind die wöchentlichen Telefonkonferenzen mit den Ländern entlang der Westbalkan-Route, in denen es um die Koordinierung ganz konkreter Hilfen wie Heizungen oder Decken geht!”
– Jean-Claude Juncker, Präsident der Europäischen Kommission

Zitiert nach: Norbert Blum. Aufschrei – Wieder die erbarmungslose Geldgesellschaft. Ein Pamphlet. WESTEND Verlag GmbH. eBook Edition, Frankfurt/Main 2016. S. 126 – 127

Hallo, Europa! Hello world! Halo, Europo! Halo, svijete!



Je mehr Verfolgung…
Je mehr Verfolgung, umso offensichtlicher wird die Wahrheit!“ – Leo Tolstoi (1828- 1910)

(Symbol)Bild: Ivica Stojak. Ein Bild aus der thematischen Bilderreihe: „Verfolgung, Wahrheit, Lebenseinstellung, Überlebenskraft, Veränderung, Wechsel“

Kroatisch/Hrvatski:
Što je više progona…

Što je više progona, više je i vidljive istine, tj. više je njenih vidljivijih tragova!“ – Leo Tolstoi (1828- 1910)
Foto ilustracija i prijevod: Ivica Stojak.
Slika iz tematskog niza „Progon, život, nastrojenost prema životu, snaga preživljavanja, promjena“

EU-WAHL 2019

Symbolbild: Ivica Stojak. MITEINANDER für ein friedensstiftendes, ein sehr solidarisches und ein Europa der ganz großen und aufrichtigen Freunden!

»Wer sich nicht bewegt, spürt seine Fesseln nicht!« – Rosa Luxemburg (1870 bis 1919)

Aus diesem Grund – und vor allem aber angesichts der Tatsache, dass ich schon langsam genug davon habe, immer wieder bei allen bisherigen Wahlen einfach nur von anderen ausgenützt zu werden ! – habe ich mich entschlossen, selbst mit Ihrer / Euerer /Deiner Unterstützung bei den kommenden EU-Wahlen frei aufzutreten, ganz frei aufzutreten, nämlich als ein ganz unabhängiger Kandidat. *

Aus diesem Grund brauche ich Ihre / Eure / Deine Unterstützung und zwar in Form von einer Unterstützungserklärung! Und so eine sieht folgendermaßen aus:

Ein Beispiel für eine personalisierte Unterstützungserklärung für meine Kandidatur: WICHTIG als Bezeichnung der wahlwerbenden Partei folgendes anzugeben: PHÖNIX – IVICA STOJAK

Wichtige Hinweise zur Abgabe einer Unterstützungserklärung

Um zur Wahl zugelassen zu werden, müssen bundesweit mindestens 2.600 Unterstützungserklärungen aufgebracht werden. Diese Unterschriften müssen vor dem Magistrat oder Gemeindeamt des Hauptwohnsitzes geleistet werden. Ich ersuche daher alle an einer ganz freien und ganz unabhängigen Kandidatur von mir interessierten Menschen, mich bei der Europaparlamentswahl 2019 zu unterstützen. Bei der Abgabe einer Unterstützungserklärung ist Folgendes zu beachten:

Voraussetzung für eine Unterstützungserklärung ist die österreichische Staatsbürgerschaft (oder die Staatsbürgerschaft eines anderen EU-Landes, Hauptwohnsitz und Eintragung im Wählerverzeichnis bzw. in der Europa-Wählerevidenz in Österreich) und das aktive Wahlrecht (Vollendung des 16. Lebensjahres am Tag der Wahl)

Die Unterschrift kann ab dem Stichtag am 12. März 2019 vor dem zuständigen Magistrat bzw. Gemeindeamt des Hauptwohnsitzes geleistet werden. Bitte dazu das beiliegende Formular verwenden.

Bitte in das Formular nur Vor- und Familiennamen, Geburtsdatum und Adresse (Wohnort) eintragen, die übrigen Angaben werden vom Amt ausgefüllt.

Besonders wichtig! Die Unterschrift muss persönlich vor dem Beamten / vor den Beamtin beim Magistrat oder Gemeindeamt geleistet werden, sonst ist das Formular ungültig. Also nicht vorher unterschreiben!

Bitte zur Unterschriftsleistung unbedingt einen gültigen Lichtbildausweis (Führerschein, Reisepass, Personalausweis etc.) mitnehmen.

Das bestätigte Formular bitte an folgende Adresse:

PHÖNIX – IVICA STOJAK

Postfach 632

4021 Linz

zu übermitteln.

Ich ersuche nach Abgabe einer Unterstützungserklärung um Mitteilung per :

E-Mail:
Laut Europaparlamentswahlordnung kann eine Unterstützungserklärung nur für eine Partei abgegeben werden.

Bei Bedarf stehen Formulare für Unterstützungserklärungen als PDF-File zum Download auch unter https://www.bmi.gv.at/412/Europawahlen/Europawahl_2019/files/Unterstuetzungserklaerung_EU_2019_V2_E.PDF

Ich danke ganz herzlich für deine / Ihre Unterstützung!

Ihr / Dein

Ivica Stojak

PS: Ort und Zeit der Unterschriftenleistung
– Linz: Neues Rathaus, Hauptstraße 1-5, EG, Bürgerservice, Montag bis Freitag 7:00-18:00 Uhr
– Steyr: Rathaus, Stadtplatz 27, Erdgeschoß, Hof links, Zimmer 20, Wählerevidenz, Montag bis Freitag, 8:00-12:00 Uhr, Montag und Dienstag auch 13:30-16:00 Uhr
– Wels: Rathaus, Stadtplatz 1, Erdgeschoß, Zimmer 36, Wähler- und Meldeservice, Montag bis Freitag, 8:00-12:00 Uhr, Montag, Dienstag und Donnerstag auch 14:00-16:00 Uhr
– Übrige Gemeinden: beim Gemeindeamt zu den jeweiligen Amtsstunden

P. P. S.: Die letzte Abgabefrist der unterschriebenen und beglaubigten Unterstützungserklärungern ist bei mir am 12. April, 12:00 UHR!

Exkurs:
In Deutschland konnte man bereits seit 1. April 2018 Unterstützungserklärungen für die Kandidatur bei der Europawahl 2019 sammeln. (Qu. Service des deutschen Bundeswahlleiters). Während in Deutschland nur 4000 Unterstützungserklärung für eine Kandidatur im ganzen Bundesgebiet gesammelt werden müssen, sind es im viel kleineren Österreich unverhältnismäßig viele – nämlich 2600 – Unterstützungserklärungen.
D. h. die ÖVP-FPÖ-Bundesregierung in Österreich ist – wenn es um Demokratie geht – gegenüber Deutschland sehr rückständig.
Die österreichische Bundesregierung sollte deshalb bereits jetzt (2018) ebenfalls die Voraussetzungen für Wahlantritte schaffen.


Symbolbild: Ivica Stojak. MITEINANDER für ein friedensstiftendes, ein sehr solidarisches und ein Europa der ganz großen und aufrichtigen Freunden!

*Hier in paar Fotoberiche über meine bisherigen Unterstützungsarbeiten für andere Kandidaten bei der letzten EU-Wahl, nämlich im Jahr 2014!

WAS IST DENN DA LOS?

Foto: Ivica Stojak am 18.03.2019. Ort: Hbf Linz um 17:21 Uhr

Hm! Sehr, sehr interresant! Obwohl nämlich die offiziellen AK-Wahlen in OÖ erst ab morgen beginnen und bis zum 01. 04. dauern sollten, ist der AK-Wahllokal am Linzer Hbf schon heute geöffnet! Wie ist das denn zu verstehen? Siehe dazu u. a. ebenfalls: AK-Wahl 2019

AK-WAHL 2019

Wichtige Mitteilung!

Symbolbild: Ivica Stojak
Symbolbild: Ivica Stojak

Eine kleine Geschichte als Einleitung

Fußstapfen

‚Mein allerliebstes Kind… …Während Deiner Zeiten der Sorge und des Leids, wo Du nur ein Paar Fußstapfen siehst, da trug ich DICH.‘   – Autor unbekannt. Symbolbild: Ivica Stojak. Ein Bild aus der thematischen Bilderreihe: „Fußstapfen, Spuren der Verfolgung, Spuren der Undankbarkeit“

Eines Nachts hatte ein Mann einen Traum. Er träumte, dass er mit dem Herrn den Strand entlang ging. Am Himmel leuchteten Szenen aus seinem Leben auf. Bei jeder Szene sah er zwei Paar Fußstapfen im Sand; ein Paar gehörte ihm, das andere dem Herrn. Als die letzte Szene vor ihm aufleuchtete, schaute er zurück auf die Fußstapfen im Sand. Er stellte fest, dass es oft auf seinem Lebensweg nur ein Paar Fußstapfen gab. Er stellte auch fest, dass dies gerade bei den schwersten und traurigsten Zeiten seines Lebens der Fall war. Das beunruhigte ihn sehr und er befragte den Herrn darüber:

‚Herr, Du hast mir einmal gesagt dass, wenn ich mich einmal entschlossen habe, Dir zu folgen, Du mich den ganzen Weg begleiten würdest. Aber mir ist aufgefallen, dass es bei den beschwerlichsten Zeiten in meinem Leben nur ein Paar Fußstapfen gibt. Ich verstehe nicht, warum Du mich verlassen hast, als ich Dich am meisten brauchte.‘

Der Herr antwortete: ‚Mein allerliebstes Kind, ich lieb(t)e Dich und würde/wollte Dich nie verlassen. Während Deiner Zeiten der Sorge und des Leids, wo Du nur ein Paar Fußstapfen siehst, da trug ich DICH.‘ – Autor: unbekannt

‚Mein allerliebstes Kind… …Während Deiner Zeiten der Sorge und des Leids, wo Du nur ein Paar Fußstapfen siehst, da trug ich DICH.‘   – Autor unbekannt. Symbolbild: Ivica Stojak. Ein Bild aus der thematischen Bilderreihe: „MITEINANDER“

Aus diesem Grund (aus purer Undankbarkeit mir gegenüber heraus!) – und vor allem aber angesichts der Tatsache, dass ich schon langsam genug davon habe, immer wieder sowohl bei allen bisherigen Wahlen als auch darüber hinaus einfach nur von anderen ausgenützt zu werden ! – habe ich mich entschlossen, meine bisherige AK-Fraktion schon am 06. 02. 2018 zu verlassen und mich bei der diesjährigen AK-Wahl überhaupt nicht mehr zu engagieren!

Symbolbild: Ivica Stojak. Ein Bild aus der thematischen Bilderreihe: „Boykott, AK-Wahl 2019“

An dieser Stelle auch noch eine wichtige Info für all jene, die durch mich für eine Mitgliedschaft entweder beim ÖAAB oder bei der ÖVP bzw. auch beim Familienbund OÖ angeworben wurden:

Sehr geehrte Damen und Herren!

Werte Kolleginnen und Kollegen!

Liebe Freunde und Bekannte!

Wenn Sie/Ihr diese selbst ebenfalls aufkündigen möchten/möchtet und wenn sie/Ihr dabei meine Unterstützung brauchen/braucht, bin ich selbstverständlich, wie übrigens das immer bis dato bei jeder anderen Angelegenheit ebenfalls der Fall war! – für Sie/für Euch noch immer da!

Mit aufrichtigen Grüßen!

Ivica Stojak

SPRUCH DES TAGES!

„Der Baum sagt(e) zur Axt: ‚Du könntest mich nicht fällen, hätte ich Dir den Stiel nicht gegeben!“

Aus Armenien
(Symbol)Bild: Ivica Stojak. Ein Bild aus der thematischen Bilderreihe: „Vertrauensbruch, Vertrauensmissbrauch, Selbstaufgabe, Selbstzerstörung, Selbstzerstörungsdrang, Baum, Axt, Leben, Lebenseinstellung, Lebenshilfe, Sprüche multilingual

Religiöse Diskriminierung


Religiöse Diskriminierung, ja oder nein?

Gerechtigkeit für alle, ja oder nein?

(Symbol)Bild: Ivica Stojak. Ein Bild aus der thematischen Bilderreihe „Interreligiöser Dialog, Gerechtigkeit für alle, ja oder nein?“

Bis zum 14. 03. 2019, bis zu dem Tag, an dem auch der österreichische Bundesrat sich mehrheitlich (mit 36-Ja-Stimmen und mit 32-Nein-Stimmen!) dafür entschloss, keinen Einspruch gegen den Gesetzesbeschluss des Nationalrats bezüglich der neuen Karfreitags-Regelung zu erheben, wurden wir mit Berichten über dieses Thema, nämlich das Thema „Religiöse Diskriminierung, ja oder nein? Gerechtigkeit für alle ja oder nein?“ in diversen Medien tagtäglich und mehr als ausreichend versorgt.

Aus diesem Grund an dieser Stelle nur ein paar Beispiele dafür:

– EU-Gericht: Noch ein Feiertag für uns alle dazu!
– Karfreitag – Kurz verspricht Bemühen um gute Lösung
– Wird jetzt getauscht? Der Karfreitag ist wichtiger als der Pfingstmontag
– Aus für Karfreitag: Evangelische wehren sich. Jetzt drohen Klagen!
– „Demokratieschädlich“: Evangelische Synode geht auf Distanz zur Regierung

Da diese ungute Entwicklung auf religiösem Gebiet in Österreich nichts Neues ist, zeigt ein weiteres solches Beispiel, ein weiteres solches Beispiel, welches nämlich noch älter ist als diese höchst umstrittene, weil diskriminierende Karfreitags-Regelung schon jetzt selbst ist.

Es handelt sich dabei konret um einen über einem Jahrzehnt alten Fall, welcher folgendermaßen und mit Worten, der damals selbst davon betroffenen Person zu beschreiben ist:

Beispiel 1:

„Sehr geehrte/r Herr/Frau ……………..
>
> Da Sie jetzt für die Gleichberechtigungs-,
> Gleichbehandlungs- bzw. Antidiskriminierungsfragen
> und
> – Maßnahmen zuständig sind, wende ich mich mit
> dieser
> Anfrage an Sie. Es geht um Folgendes:
>
> Ich arbeite in einer gemeinnützigen Einrichtung,
> bzw.
> in einem Verein, der zur Gänze aus den öffentlichen
> Mitteln finanziert wird und wo eigentlich auf Grund
> der gesetzten Leitlinien Gleichberechtigung,
> Gleichbehandlung und Chancengleichheit pure
> Selbstverständlichkeit sein sollte. Unsere
> Geschäftsführung hat aber trotzt alldem – und mit
> tatkräftiger Unterstützung unseres Betriebsrates –
> eine Betriebsvereinbarung getroffen, die unseren
> Kollegen und KollegInnen, welche einer anderen (als
> römisch-katholischen) Konfession angehören einen
> zusätzlichen freien Tag pro Jahr ermöglicht. Das
> heißt dann praktisch, dass diese KollegInnen
> zusätzlich zu all den gesetzlich schon
> vorgeschriebenen Feiertagen (wie Ostern, Weihnachten
> etc.), auch einen weiteren freien Tag erhalten bzw.
> in
> Anspruch nehmen können, „damit sie, wie das
> offiziell
> bei uns begründet wird, diesen im Kreise ihrer
> Familie
> feiern können“. Da ich aber das als eine Bevorzugung
> bzw. Diskriminierung auf religiöser Basis, nämlich
> Diskriminierung von uns allen, die wir ja nicht dem
> Islam bzw. dem serbisch-orthodoxen Glauben*
> angehören,
> nicht nur sehe, sondern auch konkret erlebe (denn:
>
> 1) sie bezeichnen sich so wie so (bis auf ein Paar)
> selbst in der Öffentlichkeit als leidenschaftliche
> Atheisten (und das vor allem, wo sie natürlich
> wieder
> damit punkten und somit für sich wieder damit
> Vorteile
> verschaffen können!)
> 2) wir anderen, die wir ja nicht den oben
> angeführten
> Glaubensrichtungen angehören, an solchen Tagen, dann
> infolge dieser Tatsache doppelter Arbeitsbelastung
> ausgesetzt sind),
>
> deshalb meine (An-)Frage an Sie: Kann so eine meiner
> Meinung nach völlig diskriminierende
> Betriebsvereinbarung und dem o.ö. Gleichbehandlungs-
> und Antidiskriminierungsgesetz nach überhaupt
> gesetzeskonform sein?
>
>
> Mit freundlichen Grüßen und im Voraus dankbar …“

Entnommen der an die Antidiskriminierungsstelle des Landes gerichtete E-Mail-Nachfrage, samt ihrer Originaltextformatierung!

Beispiel 2:

„Sehr geehrte Damen und Herren,
Werte Kolleginnen und Kollegen,

Zunächst einmal möchte ich mich für die bisherige Unterstützung bedanken, dann aber gleich mit weiteren Fragen überhäufen und zwar:

Da mein Arbeitgeber auch dieses Mal, d. h. sein mir gegebenes Versprechen einmal mehr nicht gehalten hat, nämlich mir bei der Dienstauflösung entgegen zu kommen, habe ich selbst kündigen bzw. gehen müssen, da ich als ich mein letztes E-Mail-Schreiben (siehe Anhang „……..“) an alle KollegInnen geschickt habe, sofort meine Büroschlüssel abgeben und das Büro auf der Stelle verlassen musste.

Deshalb

A) übermittle ich Ihnen die Schlussabrechnung mit der Bitte, dass Sie sich diese anschauen und überprüfen, ob sie stimmt (Ich hatte noch 20 Tage Urlaub, und 5,5 Stunden Überstunden! -siehe deshalb auch den Anhang „Schlussabrechnung-Begleitschreiben)

B) muss ich sie weiters fragen, wie kann ich meinen noch-Arbeitgeber (noch bis zu ……… dauert mein Dienstverhältnis) dazu bewegen, mir eine Kopie der angeblich von mir unterzeichneten Konkurrenzklausel zukommen zu lassen, weil was ich weiß, ich habe so eine Klausel nie unterschrieben! Da durch seitens dieser „gemeinnützigen“ Vereinigung versucht wird, mir meine Zukunft ganz zu zerstören, wäre es für mich sehr wichtig, mir eine endgültige Sicherheit darüber zu verschaffen!

C) eine Frage bezüglich der Diskriminierung auf religiöser Basis
Ausgangssituation:

Obwohl es hier ganz offiziell um eine gemeinnützige Einrichtung, bzw. um einen Verein geht, der zur Gänze aus den öffentlichen Mitteln finanziert wird, und wo eigentlich auf Grund der gesetzten Leitlinien bzw. der Fördervereinbarungen Gleichberechtigung, Gleichbehandlung und Chancengleichheit pure Selbstverständlichkeit sein sollte, hat die Geschäftsführung dieser Einrichtung trotzt alldem – und mit tatkräftiger Unterstützung unseres Betriebsrates – eine Betriebsvereinbarung getroffen, die unseren Kollegen und KollegInnen, welche einer anderen (als römisch-katholischen) Konfession angehören einen
zusätzlichen freien Tag pro Jahr ermöglicht. Das heißt dann praktisch, dass diese KollegInnen zusätzlich zu all den gesetzlich schon vorgeschriebenen Feiertagen (wie Ostern, Weihnachten etc.), auch einen weiteren freien Tag erhalten bzw. in Anspruch nehmen können, „damit sie, wie das offiziell bei uns begründet wird, diesen im Kreise ihrer Familie feiern können“. Da ich aber das als eine Bevorzugung bzw. Diskriminierung auf religiöser Basis, nämlich Diskriminierung von uns allen, die wir ja nicht dem Islam bzw. dem serbisch-orthodoxen Glauben angehören, nicht nur sehe, sondern auch konkret erlebe (denn:

1)sie bezeichnen sich so wie so (bis auf ein Paar) selbst in der Öffentlichkeit als leidenschaftliche Atheisten (und das vor allem, wo sie natürlich wieder damit punkten und somit für sich wieder damit Vorteile verschaffen können!)

2)wir anderen, die wir ja nicht den oben angeführten Glaubensrichtungen angehören, an solchen Tagen, dann infolge dieser Tatsache doppelter Arbeitsbelastung ausgesetzt sind),

Deshalb meine (An-)Frage an Sie: Kann so eine meiner Meinung nach völlig diskriminierende Betriebsvereinbarung überhaupt noch gesetzteskonform sein?

Für eine konkrete Diskriminierung in diesem Fall können vielleicht auch die anderen Begleitumstände wichtig sein, wie z. B.

a) die Tatsache, dass man weder von den Weihnachten noch von anderen großen christlichen (sprich staatlichen ) Festen merken kann (keine Weihnachtsbäume, keine Adventskränze usw. und das alles mit Begründung, dass die religiösen Gefühle von den dort vorbeischauenden KlientInnen, die dem Islam angehören, dadurch vielleicht verletzt werden könnten ),

b) dann bei hausinternen Festen automatisch und fast ausschließlich ein bestimmtes …[…]… Restaurant engagiert wird, so dass dann nur (dem-)entsprechende Büffets bzw. nur (dem-)entsprechendes Essen serviert wird,

c) ….. […}…

Mit freundlichen Grüßen und im Voraus dankbar für Ihre Hilfe

…………..

P.S.: Da ich schon diesbezüglich sowohl bei der Antidiskriminierungsstelle des Landes (Siehe Anhang „… […] …“) als auch bei der Gleichbehandlungsanwaltschaft (siehe Anhang „Antwortschreiben – Wien“) entsprechende Anfragen gemacht habe, geht es mir jetzt vor allem darum,
a) von Ihnen Ihre Meinung dazu zu hören,
b) zu erfahren, ob Sie mich bei weiteren Schritten unterstützen möchten und ob ich im Falle, dass ich mich für ein Gerichtsverfahrens entscheide, mit einem kostenlosen Rechtsschutz Ihrerseits rechnen darf.

Entnommen der an die AK-Rechtsberatung (d. h. an die Rechtsberatung der AK Oberösterreich!) entsprechend gerichtete E-Mail-Nachfrage der betroffenen Person selbst, samt ihrer Originaltextformatierung!

*Wichtig bei der hier beschriebenen Ausgangslage des ganzen Rechtsfalles ist auch die Tatsache, dass es bei der durch diese neu entstandenen Situation betreffenden Belegschaft zu dem Zeitpunkt nur eine einzige Person mit serbisch-orthodoxen Wurzeln gab, nur eine einzige Person mit serbisch-orthodoxen Wurzeln gab, welche sich aber selbst als eine solche mehr für atheistisch als religiös gehalten hat.

Damit das Ganze für Sie / für Dich, lieber Leser, liebe Leserin, nicht jetzt auf einmal und plötzlich nicht zu lange und vor allem aber nicht zu viel wird, höre ich aus diesem Grund an dieser Stelle mit einer weiteren Fallbeschreibung auf.

Ich weiß, dass Sie / dass Du, lieber Leser, liebe Leserin, jetzt mit Spannung darauf wartest, wie die einzelnen zu dem Zeitpunkt für so eine Situationsentwicklung zuständigen Behörden darauf reagiert haben, aber aus dem bereits erwähnten Grund, kann ich an dieser Stelle nur noch sagen: „Diese Reaktionen bzw. die damit verbundenen Antworten/Bescheide werden  sicherlich für viel Gesprächsstoff sorgen!“

FORTSETZUNG FOLGT!