Zerfall

Die ‚Groß’parteien zerfallen…

Analyse: ‚Volksparteien‘? Und tschüss!

Helmut Brandstätters Blick: Die großen Volksparteien zerfallen oder werden zu „Bewegungen“. Ein Rückblick in andere, bessere (?) Zeiten. Weitere Infos hier!

(Symbol)Bild: Ivica Stojak. Ein Bild aus der thematischen Bilderreihe „Einbahn, Achtung Einbahn, die Einbahnstraße namens ‚Groß-, bzw. Volkspartei(en)'“

…Die Volksparteien zerbröseln also, aber warum ist dann die ÖVP mit rund 38 Prozent relativ gut aufgestellt? Weil Sebastian Kurz aus ihr eine sogenannte Bewegung gemacht hat, mit dem kurzfristigen Vorteil, dass er sich um alte Strukturen und Befindlichkeiten einer Partei nicht kümmern muss, und mit dem Nachteil , dass die türkise Farbe außer für die Marke Kurz für nichts steht, aber das ist eben so in Zeiten von Ich-betonten Inszenierungen…“ Weiter zum Lesen hier!

Siehe dazu u. a. ebenfalls:

– Kurz gab an nur einem Tag 26.610 Euro für Facebook-Werbung aus! Weitere Infos hier!

– Verantwortungsloser Trieb zur Selbstdarstellung! Weitere Infos hier!

– Vom Steuerzahler finanziert: 231.000 Euros für Kurz‘ Familienfest! Weitere Infos hier!

– WERBEAUSGABEN(SELBSTDARSTELLUNGSAUSGABEN!😃) DER MINISTERIEN 2018 BEI CA. 44 MIO. EURO: Die Ministerien der türkis-blauen Koalition haben im Vorjahr für Werbe- und PR-Ausgaben rund 44,8 Mio. Euro aufgewendet. Die ÖVP-geführten Ministerien wendeten demnach rund 24,8 Mio. Euro auf, die FPÖ-geführten Ressorts gut 19,9 Mio. Euro. Weitere Infos hier!

etc…

PUČKE STRANKE SE RASPADAJU…

„…Pučke stranke se raspadaju, ali zašto onda Austrijska pučka stranka (ÖVP) sa otprilike 38 % još uvijek relativno dobro kotira u narodu? Pa, zato što je Sebastian Kurz iz nje napravio tzv. „pokret”, jedan „pokret”, koji ima, kratkoročno gledano, prednost, da se ne mora brinuti o starim strukturama i klišejima klasičnih partija. Dugoročno gledano, jedan takav „pokret” ima veliki nedostatak, da njegova tirkizna boja, ne stoji ni zašto drugo osim za njenog nosioca Kurz-a. Što je tipična karakteristika vremena, vremena u kojemu individualno insceniranje predstavlja, jedan veliki trend…”

Vidi o ovome kontekstu, između ostaloga, i:

– Samo na jednome danu Kurz je potrošio 26.610 eura za samopromociju na facebooku! Detaljnije informacije ovdje!

– Neodgovorni nagon za samopromocijom! Detaljnije informacije ovdje!

– Za privatnu obiteljsku zabavu Sebastiana Kurz-a porezni obveznici su platili: 231.000 eura! Detaljnije informacije ovdje!

– MARKETINŠKI IZDACI, IZDACI SAMOPROMOCIJE 😃 , MINISTARSTAVA ZA 2018. GODINU IZNOSE CA. 44. MILIONA EURA! Ministarstva tirkizno-plave koalicije su prošle godine u navedene svrhe potrošila 44.8 miliona. Od toga 24,8 miliona odpada na tirkizna tj. ministarstva Kurz-ove stranke (ÖVP-a), a 19,9 miliona na ministarstva Strache-ove stranke (FPÖ-a). Detaljnije informacije možete naći ovdje!

etc…

(Symbol)Bild: Ivica Stojak. Ein Bild aus der thematischen Bilderreihe „Einbahn, Achtung Einbahn, die Einbahnstraße namens ‚Groß-, bzw. Volkspartei(en)'“

1. Mai 2019

Anlässlich des heutigen Feiertages, des heutigen Tages der Arbeit und aufgrund vieler einzelner Nachfragen!

Symbolbild: Ivica Stojak

Eine kleine Wahlanalyse der erst vor einigen Wochen abgehaltenen Wahl der Vertreter im oberösterreichischen Arbeitnehmer-Parlament. 
Eine kleine Analyse rund um die Arbeitnehmer-Vertretung in unserem (Bundes)Land herum und aus einer neutralen Sicht d. h. abseits von jeglicher Parteipolitik!

Nicht an ihren Worten, sondern an ihren Taten sollt ihr sie erkennen!“ – (vgl. 1. Johannes 2,1-6)

Endgültiger Wahlergebnis gesamt!

Die ÖVP, und ihre ‚Christlich-sozialen‘ verloren schon wieder!

Die größten Verlierer dieser AK-Wahl in Oberösterreich sind die ÖVP-Gewerkschafter (ÖAAB/FCG), die von ihrem 2014er-Ergebnis, damals 17,09 Prozent, weitere 3,69 Prozentpunkte ablegten. Schon vor fünf Jahren mussten sie 8,29 Prozent hergeben. Nun sind ihnen 13,4 Prozent Wähleranteil geblieben.

Das bedeutet dann konkret, dass die ÖAAB/FCG mit diesem weiteren katastrophalen Wahlergebnis in Zukunft nicht nur bei der Vollversammlung der Arbeiterkammer Oberösterreich (AK OÖ) auf nur 15 Mandate kommt (minus 4!), sondern darüber hinaus im AK-Präsidium ihren bisherigen Sitz (ihren AK-Vizepräsidenten!) verliert!*

AK-Wahlkampf in Linz! Bild: Ivica Stojak

Und die anderen Fraktionen?

Die Freiheitlichen Arbeitnehmer blieben praktisch gleich, sie bekamen 0,16 Prozentpunkte dazu, liegen mit nun 10,2 Prozent auf Platz 3. Platz 4 besetzen die grünen AUGE-Gewekschafter, die 1,12 Prozentpuunkte verloren und nun nur noch 4,21 Prozent Wähleranteil aufweisen. Platz 5 wie immer für die Linken, mit der Abkürzung GLB, die 0,14 Prozentpunkte dazubekamen und nun 1,16 Prozent haben.

Die roten FSG-Gewerkschafter jubeln über das Ergebnis der AK-Wahl in Oberösterreich. Sie konnten sich von 65,5 Prozent im Jahr 2014 nun auf 71,02 Prozent hinaufarbeiten.**

AK-Wahl 2019: Endergebnis – Mandatsverteilung

AK-Präsident Johann Kalliauer reagierte als FSG-Spitzenkandidat auf das angeblich beste Ergebnis seit 1945 so: „Aus meiner Sicht ist das eine klare Ansage der Menschen, dass sie eine starke Arbeiterkammer haben wollen. Ich hoffe, dass diese Botschaft auch bei der Bundesregierung ankommt.“

Ich finde diese Aussage von Herrn Kalliauer, “dass Menschen eine starke AK wollen“, angesichts der wieder einmal mehr gesunkenen Wahlbeteiligung, ziemlich eigenartig. Denn die eigentliche Wahlbeteiligung ist bei dieser Wahl schon wieder gesunken und zwar um 1.4 Prozentpunkte auf 40,9 Prozent!

Damit sind auch bei dieser AK-Wahl die einzigen WAHLSIEGER die NICHT-WEHLER! Und wie ich das unmittelbar nach den vorletzten AK-Wahlen im Jahr 2014 schon ganz deutlich gesagt habe, man sollte dieses Wahlverhalten äußerst ernst nehmen, da es nämlich demokratie-politisch gesehen eine sehr klare Botschaft aussendet, und da es von der eigentlich stärksten Fraktion innerhalb der oberösterreichischen Arbeitnehmer kommt, nämlich von den NICHT-WÄHLER!***

„Die stärkste Fraktion innerhalb der (ober)österreichischen Arbeitnehmer sind die Nicht-Wähler!“ Symbolbild: Ivica Stojak. Ein Bild aus der thematischen Bilderreihe „AK-Wahl, AK-Wahl 2019, Wahl-Boykott“

Weitere bedenkliche Entwicklungen, die bei der diesjährigen AK-Wahl zu beobachten waren

– Panne bei Versand von Wahlunterlagen!

– Falsche Adresse: Weitere Panne bei AK-Wahl!

Hm! Sehr, sehr interresant! Obwohl nämlich die offiziellen AK-Wahlen in OÖ vom 19. März bis zum 01. April gedauert haben, war der AK-Wahllokal am Linzer Hbf bereits am 18. März geöffnet! Wie ist das denn zu verstehen? Foto: Ivica Stojak am 18.03.2019. Ort: Hbf Linz um 17:21 Uhr

Der immer wieder wiederkehrende Vorwurf einer missbräuchlichen Verwendung der AK-Gelder für einseitige Werbemaßnahmen bzw. Werbekampagnen

etc…

* Siehe dazu u. a. folgenden Zeitungsbericht: Schwere Schlappe für ÖAAB im Bezirk Freistadt!

** Weitere relevante Details können folgender Internetseite „Ergebnis der AK-Wahl 2019 in Oberösterreich!“

*** Siehe in diesem Zusammenhang u. a. auch meinen Bericht über die vorläufigen Wahlergebnissen aus dem Wahljahr 2014!

P.S.: Es wäre ebenfalls sehr, sehr interessant, sich die Rolle der AK in ihrer Funktion als Arbeitnehmer-Interessenvertreterin im folgenden arbeitsrechtlichen Fall: „Religiöse Diskriminierung, ja oder nein? Gerechtigkeit für alle, ja oder nein?“ ganz genau anzuschauen, um nämlich einfach zu sehen, ob ihre Haltung zum Thema „Religiöse Diskriminierung“ bzw. für jeden religiösen Feiertag, bzw. für jede davon betroffene Glaubensgemeinschaft gleichermaßen gilt, ja ob die damit ihrerseits medial hoch wirksam inszenierte „Gerechtigkeit für alle“ in konkreter Realität auch wirklich für alle gilt! Oder ist dieses Thema für sie (für die AK OÖ) nur in der Zeit der AK-Wahlen wichtig? Siehe das darunter liegende AK-Newsletter:

Bild-Screenshot: News aus der AK am 26.02.2019