Der Balkanroute-Ticker!

Aktuelles zum Thema, zum Mythos „Balkanroute-Schließung“ – Teil VI

„Es ist nicht wahr, dass sich derzeit 200. 000 Migranten in Bosnien und Herzegowina (BiH) befinden.
Es ist auch nicht wahr, dass 200.000 Migranten nach Bosnien und Herzegowina schon gekommen sind.
Denn seit Jänner 2018 kamen nach Bosnien und Herzegowina zwischen 25.000 und 26.000 Migranten an.
Gegenwärtig aber befinden sich weniger als 4.000 in Bosnien und Herzegowina!“ – Denis Zvizdić,
aktueller Vorsitzender des bosnisch-Herzegowinischen Ministerrates. Quelle: Nachrichtenportal „Vijesti.ba“, Bericht vom 08. 04. 2019. Die Frage, die sich aber in diesem Zusammenhang dann gleich stellt, ist die: „Wie groß ist die Dunkelziffer davon? Wo sind dann all diese zumindest bis dato ordentlich registrierten Menschen verschwunden? Wo befinden sich diese jetzt, wenn sie nämlich nicht mehr in Bosnien und Herzegowina sind? Sind sie bereits in Österreich? In Deutschland? Irgendwo in anderen EU-Ländern, in Linz vielleicht?“ Symbolbild: Ivica Stojak

Angesichts der aktuellen Situationsentwicklungen, die sich von Tag zu Tag auf der so genannten Balkanroute zunächst einmal in Serbien in den letzten Jahren, dann aber in den letzten Monaten in Bosnien und Herzegowina – und in einer immer schärferer Form! – ebenfalls tagtäglich zeigen, habe ich mich entschlossen, werte Leser und werte Leserin, Ihnen in meiner Eigenschaft als Regionaut mit entsprechenden lokalen Sprachkenntnissen eine weitere kurze lokale Schlagzeilen-Übersicht aus den betroffenen Gebieten zu geben.

Die ersten fünf Teile haben Sie schon am 21. Oktober 2018, am 26. März 2019, am 05. April 2019, am 15. April 2019, und am 15. Mai 2019 bereits lesen können.

Und eine weitere aktuelle Schlagzeilen-Übersicht bekommen Sie jetzt von mir:

– Bosnien und Herzegowina. Sarajewo: Das bosnisch-herzegowinische Amt für Fremden hat in einem Schnellverfahren 7 aus verschiedenen EU-Ländern stammenden Personen verurteit!

Diese haben nämlich als selbst ernannte ‚freiwillige HelferInnen“ in einer Ausspeisungsstelle selbst zubereitetes Essen an illegale Migranten
ohne entsprechende sanitärpolizeiliche, Aufenthalts-, und Beschäftigungsbewilligungen bzw. Genehmigungen ausgeteilt.
Quelle: Bosnischer Nachrichtenportal „klix.ba

– Bosnien und Herzegowina: Grenzübergänge Rača i Karakaj: Grenzpolizei hat 7 illegale Migranten in bulgarischen und moldawischen LKWS gefunden!

6 illegale Migranten stammen aus Afghanistan und einer aus Pakistan!
Quelle: Bosnischer Nachrichtenportal „klix.ba

– Bosnien und Herzegowina. Sarajewo. Flughafen Sarajewo:

Am gleichen Tag, am 22. 05. 2019, wurden 2 türkische Staatsbürger festgenommen, weil sie versucht haben mit gefälschten Schengen-Visa weiter nach EU zu reisen! Quelle: Serbische Tageszeitung „NEZAVISNE

– Serbien: Nordserbische Kleinstadt Futog: Schrecklicher Fund
Ohnmächtige Flüchtlinge in Tankwagen entdeckt!

Einen schrecklichen Fund, der an die Schlepper-Tragödie auf der Ostautobahn mit 71 Toten im Sommer 2015 erinnert, haben Beschäftigte einer Waschanlage in der nordserbischen Kleinstadt Futog gemacht, als sie sich laut Medienberichten am Dienstag an die Reinigung eines Tankwagens machten. Im leeren Container des Fahrzeugs mit slowenischem Kennzeichen wurden vier ohnmächtige Männer im Alter von 20 bis 30 Jahren entdeckt.
Quelle: Österreichische „Kronen Zeitung

– Bosnien und Herzegowina: Bericht der bosnisch-herzegowi​nischen Grenzschutzpolizei:

„Seit Jahresbeginn und bis zum 13. 05. 2019 hat die bosnisch-herzegowinische Grenzschutzpolizei insgesamt 6. 838 illegale Migranten bereits registriert.

Darüber hinaus wurden in enger Zusammenarbeit mit anderen Behörden ca. 4.000 weitere illegale Migranten an einer Einreise nach Bosnien und Herzegowina gehindert!

Mit besserem Wetter wird diese Zahl entsprechend weiter steigen!“ sagt Zoran Galić, aktueller Leiter der bosnisch-herzegowinischen Grenzschutzpolizei. Quelle: Bosnischer Nachrichtenportal „Vijesti.ba

– Slowenien. Slowenische Polzei: Zahl der illegalen Grenzübertritte massiv gestiegen!

Dementsprechend wurden allein in den vier Monaten dieses Jahres bereits 3.043 solche registriet. Letztes Jahr waren es im gleichen Zeitraum 1305.
Darüber hinaus hat sich auch die Migrantenstruktur wesentlich verändert. Die meisten kommen jetzt aus Algerien, Pakistan und Marokko. Quelle: Bosnischer Nachrichtenportal „Vijesti.ba

– Kroatien: Sie (Migranten) kommen immer zu zweit. Sie bestellen 30 Portionen Pommes. Aber noch bevor diese fertig sind, werden sie (Migranten) von der Polizei abgeholt!

Wir wisen nicht, was wir dagegen tun sollen. Menschlich gesehen, würden wir denen gerne helfen. Aber wenn wir sehen, was sie uns alles antun!
Sie brechen bei uns ein, zerstören, zünden an…
Quelle: Kroatische Tageszeitung „Vecernji.hr

– Bereits 800 an Krätze erkrankte Migranten registriert. Sie werden immer aggressiver. Zwischenfälle häufen sich!

Laut dem bosnisch-herzegowinischen Amt für Arbeit mit Fremden befinden sich drz. in Bosnien und Herzegowina ca. 6000 illegale Migranten.*

Alleine auf dem Gebiet des Una-Sana Kantons waren es noch vor einigen wenigen Tagen insgesamt 3332… […]

„Eine der schwierigste Aufgaben für uns ist die Identitätsbestimmung von diesen Menschen, weil 99% von denen überhaupt keine Dokumente bei sich haben.

Besonders besorgniserregend ist u. a. ebenfalls die Tatsache, dass sie immer mehr aggressiver werden, selbst Amtspersonen gegenüber.

Viele konsumieren sowohl Alkohol als auch diverse Drogen.

Allein in unserem Zentrum haben sie im letzten Jahr mehr als 250.000 KM (ca. 125.000,- EUR) an diversen Sachbeschädigungen schon gemacht…“ Slobodan Ujić, Amtsleiter … […]…

*Für die genaue Zahl, siehe die Schlagzeile Nr. 5 oben!
Quelle: Herzegowinischer Nachrichtenportal „poskok.info

usw. usw. usw…

*Siehe in diesem Zusammenhang u. a. auch folgenden Artikel von Zeit-Online unbedingt dazu: „Balkanroute: „Hier herrscht das Gesetz des Dschungels!

bzw. folgenden Zitat:

„Wir, die Kommission, werden alles tun, dass den Worten Taten folgen. Ein Beispiel dafür sind die wöchentlichen Telefonkonferenzen mit den Ländern entlang der Westbalkan-Route, in denen es um die Koordinierung ganz konkreter Hilfen wie Heizungen oder Decken geht!” – Jean-Claude Juncker, Präsident der Europäischen Kommission

Zitiert nach: Norbert Blum. Aufschrei – Wieder die erbarmungslose Geldgesellschaft. Ein Pamphlet. WESTEND Verlag GmbH. eBook Edition, Frankfurt/Main 2016. S. 126 – 127

Der Balkanroute-Ticker

Aktuelles zum Thema, zum Mythos „Balkanroute-Schließung“ – Teil V

Illegale Migranten versuchen, ununterbrochen über die so genannte Balkanroute auf allen Wegen – und mit allen (Verkehrs)Mitteln! – in die EU zu gelangen. So z. B. wollten zwei von denen auch am 27. 04. 2019 nach Österreich kommen, indem sie sich unter einem Reise-Bus versteckt haben. Nur aber hatten sie großes Pech dabei gehabt, da sich dieser nämlich schon auf seiner Rückfahrt von Österreich nach Bosnien und Herzegowina befand. Und so landen sie dann ganz ungeplant statt in Österreich in der bosnisch-herzegowinischen Stadt Tešanj. Dort wurden sie schließlich auch entdeckt und an die örtliche Polizei übergeben! Symbolbild: Ivica Stojak.

Angesichts der aktuellen Situationsentwicklungen, die sich von Tag zu Tag auf der so genannten Balkanroute zunächst einmal in Serbien in den letzten Jahren, dann aber in den letzten Monaten in Bosnien und Herzegowina – und in einer immer schärferer Form! – ebenfalls tagtäglich zeigen, habe ich mich entschlossen, werte Leser und werte Leserin, Ihnen in meiner Eigenschaft als Regionaut mit entsprechenden lokalen Sprachkenntnissen eine weitere kurze lokale Schlagzeilen-Übersicht aus den betroffenen Gebieten zu geben.

Die ersten vier Teile haben Sie bereits am 21. Oktober 2018 , am 26. März 2019 , am 05. April 2019 und am 15. April 2019 lesen können. Und hier jetzt die aktuellsten:

– Die Pechsträhne reist einfach nicht ab: Ein mit illegalen Migranten voll beladener slowenischer Kombi-Bus landete vorgestern in der Früh im kroatischen Međimurje* in einem Straßengraben! Neben dem Bus-Fahrer waren in diesem Fahrzeug auch 10 illegale Migranten dabei, die sich zum Glück bei diesem Unglück nur leichtere Verletzungen zufügten. Sie wurden dennoch und zu ihrer eigenen Sicherheit noch im AKH der kroatischen Stadt Čakovac entsprechend medizinisch versorgt.

*Das Gebiet der kroatischen Gespanschaft Međimurje ist bei den Menschenschmuggler sehr beliebt, da sich nämlich dort sehr viele Wege und Straßen befinden, die mehr oder weniger direkt oder indirekt nach Slowenien führen! Quelle: Bosnische Tageszeitung „Dnevni avaz

– Der aktuelle Leiter der Gespanschaft Primorje-Gorski Kotar in Kroatien, Hr. Zlatko Komadina, hat vorgestern davor gewarnt, dass die Grüne Grenze zu Republik Bosnien und Herzegowina immer schwieriger zu kontrollieren wird. Denn mit dem Frühlingsbeginn wird der Druck der illegalen Migration immer größer! Aus diesem Grund verlangt er von der aktuellen kroatischen Regierung zusätzliche Polizeikräfte für seine Gespanschaft! Quelle: kroatischer Nachrichtenportal „dnevnik.hr

– Bei Bosanska Kostajnica wurden zwei Personen aus Bihać wegen Menschenschmuggel festgenommen. Bei einer Routinekontrolle wurden nämlich in ihrem Wagen sechs illegale Migranten gefunden: fünf aus Pakistan und eine aus Indien! Quelle: Bosnischer Nachrichtenportal „klix.ba

– Die Staatsanwaltschaft von Bosnien und Herzegowina hat Anklage gegen Hr. L. Miličević aus Trebinje wegen Menschenschmuggel erhoben. Herr Miličević hatte im Februar dieses Jahres versucht, vier aus Monte Negro nach Bosnien und Herzegowina illegal eingereiste Migranten in die EU zu schmuggeln! Quelle: Bosnischer Nachrichtenportal „klix.ba

– Der bosnisch-herzegowinische Kanton Una-Sana: Laut der dortigen Gesundheitsministerin befindet sich in diesem Kanton eine große Anzahl von süchtigen und HIV-positiven illegalen Migranten!

* Die meisten von ihnen und von anderen kranken Migranten werden im dortigen kantonalen Krankenhaus (KH) kostenlos behandelt. So konnten sie auf diese Art und Weise allein von diesem KH in der letzten Zeit über 50.000 diverser medizinischer Dienstleistungen in Anspruch nehmen.**

Darüber hinaus:- und bedingt teilweise auch durch massenhafte Schlägereien! – müssen seitens des KH auch fast täglich diverse Verletzte behandelt werden. Außerdem wird der dortige Rettungsdienst mittlerweile schon zu 80% von Migranten und nur 20% von einheimischen Bevölkerung in Anspruch genommen!

* Großfahndung nach einem minderjährigen und HIV positiven Migranten, der in Bihać ein Mädchen vergewaltigt hat!

** Dies führte zu einer enormen Verschuldung des Krankenhauses. Seine Verschuldung beträgt gegenwärtig ca. 13. Millionen KM (ca. 6,5. Millionen EUR)

***An so einer massenhaften und erst vor einigen wenigen Tagen stattgefundenen Schlägerei waren laut der Gesundheitsministerin fast 300 Migranten beteiligt!

Quelle: Bosnischer Nachrichtenportal „vijesti.ba

– Das Parlament von Bosnien und Herzegowina hat eine Dringlichkeitskonferenz einberufen, um einen neuen effektiveren Steuerungsmechanismus gegen illegale Migration einzuführen! Quelle: Bosnischer Nachrichtenportal „vijesti.ba

– Durch die bosnische Stadt Tuzla marschieren täglich fast 100 Migranten hindurch. Sobald sie aber dort registriert werden gehen sie weiter nach Sarajevo! Laut einem dortigen freiwilligen Helfer, der im Herbst des letzten Jahres die ersten Migranten vor Ort in Empfang genommen hat, kommen diese auch weiterhin dort an, übernachten einfach in den städtischen Parkanlagen, in den verlassenen Häusern.

Seitdem er im Einsatz ist, sind laut seinen Angaben über 3.000 Migranten dort durchmarschiert. Quelle: Tageszeitung „nezavisne.com

– Der Innenminister vom Kanton Sarajevo Admir Katica: „Seit 1. März 2018 bis zum 31. Januar dieses Jahres, d. h. innerhalb nur 11 Monate, haben Migranten im Kanton Sarajewo 56 verschiedene Straftaten begangen. Dabei überwiegen Eigentumsdelikte!“ Quelle: Bosnischer Nachrichtenportal „klix.ba

– Das serbische Innenministerium teilte am 10. 05. 2019 in einer Aussendung mit, dass seine für die Bekämpfung von organisierten Kriminalität zuständigen Einheiten 7 Personen wegen des Menschenschmmugels festgenommen haben. Diese wurden konkret beschuldigt, seit Dezember 2018 bis Anfang April 2019 eine große Zahl von illegalen Migranten afroasiatischer Abstammung nach Kroatien bzw. weiter in die EU auf illegalen Wegen gebracht zu haben. Quelle: Bosnischer Nachrichtenportal „vijesti.ba

– Der slowenische Premierminister Marjan Šarec denkt darüber nach, neuen Grenzzaun auf der slowenischen Grenzen zu Kroatien aufzustellen. Denn allein seit dem Jahresbeginn hat die slowenische Polizei schon 3022 illegale Grenzübertritte registriert. Doppelt so viele als im gleichen Zeitraum des letzten Jahres! Quelle: kroatischer Nachrichten Portal „narod.hr

– Slowenien: eine Gruppe von illegalen Migranten hat auf dem Gebiet der slowenischen Bela Krajina einen 79 Jahre alten Winzer in seinem Weinberg überfallen, überwältigt, gefesselt, in den Gepäckraum seines Wagens gesteckt und anschließend versucht, mit ihm über die Grenze nach Italien zu kommen. Quelle: Slowenischer Nachrichten Portal „24ur.com“ bzw. Kroatischer Nachrichten Portal „narod.hr

– Velečevo bei Ključ: 37 Migranten verbrachten noch eine Nacht im Freien! Laut den Helfern des Roten Kreuzes aus Ključ sind durch den dortigen improvisierten Sammelkamp schon insgesamt 2.500 Menschen durchmarschiert! Quelle: Bosnische Tageszeitung „Dnevni avaz

– Kanton Herzegowina-Neretva: Migranten immer aggressiver und aggressiver. Polizei in größten Schwierigkeiten! Denn sie muss im Zusammenhang mit der dortigen Migrantenflut fast täglich intervenieren. So hat sie alleine schon in der Zeitspanne vom 18. 05. bis 30. 04. 2019* über 118 Amtshandlungen durchführen müssen. Neben der Störung der öffentlichen Ruhe waren dabei auch 24 Diebstähle, schwere Diebstähle, diverse Sachbeschädigungen, Gewalt gegen Amtspersonen an der Tagesordnung.

Ein weiteres großes Problem für die dortige Polizei sind falsche Identitätsangaben, die seitens Migranten gemacht werden, wenn sie bei einer Straftat erwischt werden. Aus diesem Grund kommt es nicht selten in der Polizeievidenz bzw. im polizeilichen Strafregister vor, dass eine und die gleiche Person unter verschiedenen Namen schon mehrfach registriert wurde.

*in diesem Zeitraum hat die Polizei aus diesem Kanton selbst weitere 330 illegale Migranten auf ihrem eigenem Zuständigkeitsgebiet aufgegriffen, so dass sie neben den ganz offiziellen und in einem entsprechenden Sammelzentrum unter- und aus dem Kanton Sarajewo hierher gebrachten 297 Migranten, ebenfalls diese zusätzlich zu betreuen hat! Quelle: Bosnischer Nachrichtenportal: „klix.ba

Kanton Sarajewo. Polizeikommissar Milorad Bašić: „Migranten möchten nicht mit uns zusammen arbeiten. Denn sie sprechen mit uns absichtlich nur in jenen Sprachen, für die wir keine Dolmetscher haben!“ In den letzten Tagen haben Migranten im Kanton Sarajewo mehrere Einheimischen angegriffen und ausgeraubt.

Darüber hinaus hat einer von ihnen versucht, mit dem Sprung über den Sicherheitszaun des Flughafens in Sarajewo die dortige Sicherheitskontrollen zu umgehen und somit ganz illegal ans Bord eines Austrian-Airlines-Flugzeuges zu kommen, um so nach Wien leichter zu gelangen.

Aus diesem Grund meldete sich zum Wort Kommissar Bašić und beteuerte dabei, dass die Polizei dieses Kantons alles tut, um die besagten Vorfälle möglichst schnell aufzuklären und darüber hinaus in Zukunft rechtzeitig präventiv zu handeln! Quelle: Bosnischer Nachrichtenportal: „klix.ba

– Kroatien. Begovo Razdolje: Migranten brachen in 5 verschiedene Häuser ein.

Einwohner des kroatischen Bergdorfes Begovo Razdolje sind zur Zielscheibe von illegalen Migranten geworden! Eine der betroffenen Ortsbewohnerinnen berichtet: „Sie haben bei mir zwei Türe, einen Schrank zerstört, diverse Kleidungstücke, Schuhen, Reisetaschen geklaut. Aber am meisten tut weh, dass sie alle alten Fotos von meinen Kindern, von ihrer Erstkommunion, die sie im Haus gefunden haben, zerrissen und das sich im Haus immer bis dato befindliche Kruzifix zerstört haben!“

„Von mir gibt es keine Unterstützung mehr!“

„Ich bin traurig, verbittert, sprachlos! Es ist einfach zu schwer für mich. Ich habe bis jetzt immer großes Mitleid mit ihnen gehabt, aber als ich jetzt gesehen habe, was sie alles machen, ich kann noch nur eines sagen: von mir gibt es in Zukunft keine Unterstützung mehr!“ sagt die Frau Mirna Jardas aus Begova Razdolja. Quellen: www.jabuka.tv bzw. vijesti.rtl.hr

Siehe in diesem Zusammenhang u. a. ebenfalls:

– Schlepperei. Mann aus Linz-Land in Slowenien festgenommen! Quelle: BezirksRundschau. Bericht vom 06. 04. 2019.

– „Wir, die Kommission, werden alles tun, dass den Worten Taten folgen. Ein Beispiel dafür sind die wöchentlichen Telefonkonferenzen mit den Ländern entlang der Westbalkan-Route, in denen es um die Koordinierung ganz konkreter Hilfen wie Heizungen oder Decken geht!” – Jean-Claude Juncker, Präsident der Europäischen Kommission

Zitiert nach: Norbert Blum. Aufschrei – Wieder die erbarmungslose Geldgesellschaft. Ein Pamphlet. WESTEND Verlag GmbH. eBook Edition, Frankfurt/Main 2016. S. 126 – 127

Er will „mehr Unterstützung“ für Anrainerstaaten der so genannten Balkanroute organisieren, auf der hunderttausende Flüchtlinge nach Europa strömen.

FORTSETZUNG FOLGT!

EU-WAHL 2019

EU – Wahlticker: Teil 2

EU-Wahl: Nur jeder Zweite wählt eine Partei aus Überzeugung!*

Wahrscheinlich auch „nur“ deshalb, weil sie selbst schon davon überzeugt sind, dass diese mangels einer glaubwürdigen Überzeugungskraft niemanden mehr außer sich selbst von sich selbst und von eigener Überzeugungskraft mehr überzeugen können! Oder? 🙂

(Symbol)Bild: Ivica Stojak

*Weitere Infos finden Sie hier!

AUSTRIJA: EU – IZBORI: SAMO SVAKI DRUGI BIRAČ BIRA NEKU PARTIJU IZ UVJERENJA!

Najvjerojatnije i to „samo“ zbog toga, jer su i sami već uvjerenja, da te iste zbog nedostatka vlastite snage uvjerenja, nikoga drugoga osim samog sebe, više o samome sebi, ne mogu uvjeriti! Ili? 🙂

Sve detaljnije informacije ovdje!

Schul-Direktor soll nur ÖVP-Spitzenkandidat zu Vortrag geladen haben!

Wie „christlich-sozial”! Oder?

Weitere Infos hier!

AUSTRIJA: EU – IZBORI: Donja Austrija

Direktor škole pozvao je u sklopu izborne kampanje samo kandidata samozvane „Kršćansko-socijalne” tj. Austrijske pučke stranke (ÖVP-a) u školu da održi predavanje! Veoma „kršćansko i socijalno”! Jel‘ da?

Sve dodatne informacije možete pročitati ovdje!

STRACHE-KURZ!

KOALITIONÄRE CORRECTIO FRATERNA – BRÜDERLICHE ZURECHTWEISUNG:

„BRAUCHE KEINEN OBERLEHRER“!

„Brauche keinen Oberlehrer!“ (Symbol)Foto: Ivica Stojak. „(vor)koalitionäres Frühlingserwachen“

Weitere Infos hier!

STRACHE-KURZ: KOALICIONARNO BRATSKO STAVLJANJE DO ZNANJA – CEORRECTIO FRATERNA:

„NE TREBAM UČITELJA!“ Sve dalje informacije možete naći ovdje!

VORKOALITIONÄRE CORRECTIO ‚FRATERNA‘ – ‚BRÜDERLICHE‘ ZURECHTWEISUNG:

„Er ist nicht bereit, Verantwortung zu übernehmen. Er ist…“! Weitere Infos hier!

PREDKOALICIONARNO BRATSKO STAVLJANJE DO ZNANJA – CEORRECTIO FRATERNA: „Nije spreman za preuzimanje odgovornosti. Nije…!“

Sve daljne informacije možete naći ovdje!

EUROPÄISCHE CORRECTIO ‚FRATERNA‘-‚BRÜDERLICHE‘ ZURECHTWEISUNG!

AUCH ITALIENS INNENMINISTER MATTEO SALVINI BRAUCHT KEINEN OBERLEHRER!

Weitere Infos hier!

EUROPEJSKO ‚BRATSKO‘ STAVLJANJE DO ZNANJA – CEORRECTIO FRATERNA

NITI ITALIJANSKI MINISTAR UNUTRAŠNJIH POSLOVA MATTEO SALVINI NE TREBA ‚UČITELJA!‘

Sve detaljnije informacije možete vidjeti ovdje!

MUSIKALISCHE CORRECTIO ‚FRATERNA‘

AUCH IN DER ÖSTERREICHISCHEN MUSIKSZENE,

(Symbol)Bild: Ivica Stojak. Ein Bild aus der thematischen Bilderreihe „Auch wir brauchen keinen Oberlehrer!“

ENTSCHULDIGUNG, IN DER ÖSTERREICHISCHEN VOLKSMUSIKSZENE, BRAUCHT MAN KEINEN ‚OBERLEHRER‘!

Weitere Infos hier!

GLAZBENA CEORRECTIO ‚FRATERNA‘

Niti austrijskoj glazbenoj sceni nije potreban ‚učitelj‘!

Sve detaljnije informacije možete vidjeti ovdje!

EIN SCHELM WER BÖSES DABEI DENKT!

„Digitales Amt“

App leitet Hunderte Wahlkartenanträge nicht weiter!

(Symbol)Bild: Ivica Stojak

Weitere Infos hier!

Raus aus Europa, aber:

Großbritannien nimmt fix an der EU-Wahl teil!

O TEMPORA, O MORES!

Soll das jetzt aber auch heißen, dass die EU bis zum endgültigen Austritt der UK völlig handlungsunfähig bleibt? Es will doch wohl niemand,
dass die Abgeordneten UK’s Beschlüsse beeinflussen und behindern können und zusätzlich auch noch die gesamte Regierungszeit bezahlt bekommen! Oder?

Weitere Infos hier!

(Symbol)Bild: Ivica Stojak. Ein Bild aus der thematischen Bilderreihe „Stimmenauszählung“

…und noch nur ein kleiner Zitat zum Schluss der heutigen Aussendung zum Thema „EU-WAHL 2019“:

»Wisst ihr, Genossen«, sagte Stalin, »was ich über diese Frage denke? Ich meine, dass es völlig unwichtig ist, wer und wie man in der Partei/EU abstimmen wird; überaus wichtig ist nur das eine, nämlich wer und wie man die Stimmen zählt.«

Josef Stalin (1878-1953)

Ironie-Ende

Der Balkanroute-Ticker!

Aktuelles zum Thema, zum Mythos „Balkanroute-Schließung“ – Teil IV

„Es ist nicht wahr, dass sich derzeit 200. 000 Migranten in Bosnien und Herzegowina (BiH) befinden. Es ist auch nicht wahr, dass 200.000 Migranten nach Bosnien und Herzegowina schon gekommen sind. Denn seit Jänner 2018 kamen nach Bosnien und Herzegowina zwischen 25.000 und 26.000 Migranten an. Gegenwärtig aber befinden sich weniger als 4.000 in Bosnien und Herzegowina!“ – Denis Zvizdić, aktueller Vorsitzender des bosnisch-Herzegowinischen Ministerrates. Quelle: Nachrichtenportal „Vijesti.ba“, Bericht vom 08. 04. 2019. Die Frage, die sich aber in diesem Zusammenhang dann gleich stellt, ist die: „Wo sind dann all diese Menschen verschwunden? Wo befinden sich diese jetzt, wenn sie nämlich nicht mehr in Bosnien und Herzegowina sind? Sind sie in Österreich? In Deutschland? Irgendwo in anderen EU-Ländern vielleicht?“ Symbolbild: Ivica Stojak.

Angesichts der aktuellen Situationsentwicklungen, die sich von Tag zu Tag auf der so genannten Balkanroute zunächst einmal in Serbien in den letzten Jahren, dann aber in den letzten Monaten in Bosnien und Herzegowina – und in einer immer schärferer Form! – ebenfalls tagtäglich zeigen, habe ich mich entschlossen, werte Leser und werte Leserin, Ihnen in meiner Eigenschaft als Regionaut mit entsprechenden lokalen Sprachkenntnissen eine weitere lokale Schlagzeilen-Übersicht aus den betroffenen Gebieten zu geben.

Die ersten drei Teile haben Sie ja bereits am 21. Oktober 2018 , am 26. März 2019 und am 05. April 2019  lesen können.

In der bereits in der o. a. Bildbeschreibung erwähnten Presse-Mitteilung des aktuellen Vorsitzenden des bosnisch-herzegowinischen Ministerrates, nämlich von Herrn Denis Zvizdić, richtet Herr Zvizdić u. a. auch einen dringlichen Appell an die internationale Gemeinschaft bzw. an die EU bezüglich der in diesem Zusammenhang schon gestellten finanziellen Unterstützung mit folgenden Worten:

Von insgesamt 13. Millionen EUR, welche uns zu diesem Zwecke bis dato zur Verfügung gestellt wurden, Bosnien und Herzegowina bzw. Institutionen von Bosnien und Herzegowina haben nur 2 Millionen EUR erhalten. 11 Millionen EUR bekamen aber diverse internationale Organisationen. Wir als Staat haben aber überhaupt keine Kontrolle darüber, was alles mit diesen Geldern gemacht wird!

Und zu diesen für bosnisch-herzegowinischen Staat in finanzieller Hinsicht nicht ganz transparent arbeitenden internationalen Organisationen zählen nach Herrn Zvizdić sowohl UNHCR als auch IOM.**

Herr Zvizdić verlangt deshalb, dass die gesamte finanzielle Unterstützung in diesem Bereich allein dem bosnisch-herzegowinischen Staat zur Verfügung gestellt wird, damit dann entsprechende Kontrollmechanismen eingeführt werden können! Quelle: Nachrichtenportal „Vijesti.ba – Nachrichten.ba“, Bericht vom 08. 04. 2019.

„Nichts ist so wie es zu sein scheint. Die Welt will getäuscht sein, also werde sie getäuscht!“ – Paul IV. (1467 – 1559), eigentlich Giampietro Caraffa, aus neapolitanischem Adel, Nuntius in England und Papst vom 1555 – 1559

…und damit das aber nicht für immer einfach so bleibt…
Ein weiterer aktueller Schlagzeilen-Übersicht (für den Zeitraum vom 02. 04. bis 06.04. 2019)

– Mehr als 1.500 illegale Migranten kamen in den ersten drei Monaten dieses Jahres! „Die bosnisch-herzegowinische Grenzschutzpolizei hat in den ersten drei Monaten des Jahres 2019 bereits 1.502 fremde Staatsbürger entdeckt und aufgegriffen oder über 2.471 Personen am illegalen Grenzübergang direkt gehindert… […] … Die größte Zahl der illegalen Migranten kamen aus Pakistan, aus dem Irak, aus Syrien, Iran, Afghanistan, aus Palästina, Indien, Libyen, Algerien, Bangladesch, Tunis und aus der Türkei!“ – Zoran Galić, Direktor der bosnisch-herzegowinischen Grenzschutzpolizei, * Zitiert nach bosnischem Nachrichtenportal „Vijesti.ba“, nach dem Bericht vom 02. 04.2 019.

– Bei Korenica (Kroatien) gefunden, gerettet und in‘s KH nach Rijeka gebracht ein schwer verletzter Migrant! Grenzpolizisten aus Korenica haben zwei illegale Migranten in der Ortschaft Šeganovac aufgegriffen. Diese beide konnten sich mit keinem einzigen Dokument ausweisen. Geben aber ihrerseits gleich bekannt, dass sich in der Nähe auch ein weiterer, dritter Migrant befindet. Dieser ist nämlich beim illegalen Grenzübertritt über dem Bergmassiv Pleševica gestürzt und hat sich dabei schwer verletzt – Quelle: Kroatischer Nachrichtenportal „Dnevnik.ba) “ Bericht, vom 03. 04. 2019.

– Ungarn schickt eigene Polizei-Beamten an die Grenze zwischen Serbien und Nordmazedonien! Ungarische Polizei gab bekannt, dass sie:
a) 15 eigene Beamten als Aushilfe an die Grenze zwischen Serbien und Nordmazedonien und
b) 30 weitere an die Grenze zwischen Nordmazedonien und Griechenland schickt. Laut dieser PA-Mitteilung ungarische Polizeizbeamten sollen ihre Kollegen vor Ort sowohl bei der Verhinderung von illegalen Grenzübertritten als auch bei der Bekämpfung vom Menschenhandel unterstützen. Darüber hinaus bringen sie auch eigene Ausrüstung mit, nämlich entsprechende Geländefahrzeuge, Nachtsichtgeräte und Wärmebildkameras mit! Quelle: Bosnischer Nachrichtenportal Nachrichtenportal „klix.ba“, Bericht vom 03. 04. 2019.

– SARAJEWO: Zwei Fahrscheinkontrolleure sorgten dafür, dass ein Migrant sein in einer Straßenbahn in Sarajevo vergessenen Rucksack, in dem es u. a. auch eine gewisse Menge Gold gefunden hat, zurück bekommt! Quelle: Bosnischer Nachrichtenportal „klix.ba“, Bericht vom 03. 04. 2019.

– Dodik: Die Zahl der Migranten, die nach Bosnien und Herzegowina gekommen sind, ist dreimal größer als letztes Jahr. Der aktuelle Vorsitzende des bosnisch herzegowinischen 3-köpfigen Staatspräsidiums Milorad Dodik teilte bei einer Pressekonferenz mit, dass die Zahl der nach Bosnien und Herzegowina in den ersten drei Monaten dieses Jahres illegal eingereisten Migranten, 3 Mal so hoch ist, als im gleichen Zeitraum letztes Jahres! Quelle: Bosnischer Nachrichtenportal „24sata.info“, Bericht vom 04. 04. 2019.

– Im Migrantenzentrum Salakovac wesentlich weniger Migranten als normal.Der aufbrechende Frühling öffnet neue Routen nach Westen! „In unserem Land befinden sich zwar gegenwärtig ca. 4.000 Migranten, aber trotzdem die Zahl jener die in unserem Zentrum in Salakovcu untergebracht sind, ist doppelt so niedriger als im Normalfall. Der Frühlingsaufbruch hat nämlich viele von ihnen dazu bewegt, ihre Reise in die Richtung Westen fortzusetzen… […] …Es wurden (dafür) ganz neue Routen geöffnet, welche nur sie kennen. Es schaut so aus, als ob die (Grenz)Stadt Bihać ihr einziger Ziel ist! … […] … Obwohl sich ihre Gesamtzahl im Migrantenzentrum Salakovac deutlich verringert hat, sehen wir noch relativ viele von denen in den Straßen der Stadt. Es ist nämlich auch noch immer die so genannte „Südroute“ aktiv, die sie über Städte Mostar, Čapljina nach Neum, dann aber über die Meeresgrenze ebenfalls nach Kroatien führt! ” Alen Kajtaz, Sekretär vom Rotenkreuz der Stadt Mostar. Quelle: Nachrichtenportal Klix.ba, Bericht vom 04. 04. 2019.

– Migrantenkrise. Der bosnisch-herzegowinische Ministerrat verlangt noch mehr Polizisten an der Ostgrenze! Darüber hinaus erwartet er gleichzeitig vom Staatspräsidium, dass es seine Initiative bezüglich des Engagements vom Pioniereinheiten der Staatsarmee beim Grenzschutz unterstützt. Quelle: Bosnischer Nachrichtenportal „klix.ba“, Bericht vom 04. 04. 2019.

– Velika Kladuša. Ein bosnischer und ein pakistanischer Staatsbürger wurden wegen Schlepperei festgenommen! Die bosnisch-herzegowinische Grenzschutzpolizei hat in Velika Kladuša am 4. April 2019 sowohl einen bosnischen als auch einen pakistanischen Staatsbürger festgenommen, weil sie versucht haben, insgesamt 4 Personen afroasiatischer Abstammung illegal über die Grenze nach Kroatien zu bringen. Quelle: Bosnische Tageszeitung AVAZ, Bericht vom 04. 04. 2019.

– Die bosnisch-herzegowinische Polizei hält zwar auch die Züge auf, aber die Migranten finden trotzdem immer wieder ganz neue Wege und Mittel nach Kroatien zu kommen! Obwohl eine Gruppe von insgesamt 140 Migranten durch eine entsprechende Polizeiblockade in der Ortschaft Bosanska Otoka ganz aktiv daran gehindert wurde, mit dem Zug nach Bihać zu kommen, konnte eine gewisse Zahl von denen auf anderen Wegen, diese Grenzstadt dennoch erreichen.“Wir haben täglich 50 – 100 Migranten an den Grenzen unseres Kantons. Sie versuchen mit Zügen, Bussen, mit Taxis, mit allen möglichen anderen Transportmittel und Fahrzeugen, auf Neben-, Forstwegen, aber auch zu Fuß über Wiesen, Felder und durch Wälder in unseren Kanton zu gelangen!“ – Ale Šiljdedić, Pressesprecher des Innenministeriums vom Una-Sana-Kanton. Quelle: Bosnischer Nachrichtenportal „klix.ba”, Bericht vom 05. 04. 2019.

– Slowenische Polizei registriert eine neue Serie von illegalen Grenzübertritten! Allein bis zu der zweiten März-Hälfte wurden mehr als 1300 illegale Migranten auf slowenischem Staatsgebiet aufgegriffen. Letztes Jahr waren es „nur“ 600. Einer der Gründe für so einen großen Anstieg von illegalen Grenzübertritten ist der relativ milde Winter. Quelle: Nachrichtenportal „Vijesti.ba“, Bericht vom 05. 04. 2019.

Usw. usw. usw…

*Siehe in diesem Zusammenhang u. a. ebenfalls:

– Schlepperei. Mann aus Linz-Land in Slowenien festgenommen! Quelle: BezirksRundschau. Bericht vom 06. 04. 2019.

– „Wir, die Kommission, werden alles tun, dass den Worten Taten folgen. Ein Beispiel dafür sind die wöchentlichen Telefonkonferenzen mit den Ländern entlang der Westbalkan-Route, in denen es um die Koordinierung ganz konkreter Hilfen wie Heizungen oder Decken geht!” – Jean-Claude Juncker, Präsident der Europäischen Kommission

Zitiert nach: Norbert Blum. Aufschrei – Wieder die erbarmungslose Geldgesellschaft. Ein Pamphlet. WESTEND Verlag GmbH. eBook Edition, Frankfurt/Main 2016. S. 126 – 127

– **Er will „mehr Unterstützung“ für Anrainerstaaten der sogenannten Balkanroute organisieren, auf der hunderttausende Flüchtlinge nach Europa strömen. Und drittens setzt er sich zum Ziel, das ICMPD zu einer politischen Plattform auszubauen, an der nicht nur Staaten, sondern auch die Internationale Organisation für Migration (IOM) und das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR andocken sollen.

Der Balkanroute-Ticker III


Aktuelles zum Thema, zum Mythos „Balkanroute-Schließung“ – Teil III

Slowenische Polizei registriert eine neue Serie von illegalen Grenzübertritten! Allein bis zu der zweiten März-Hälfte wurden mehr als 1300 illegale Migranten auf slowenischem Staatsgebiet aufgegriffen. Letztes Jahr waren es „nur“ 600. Einer der Gründe für so einen großen Anstieg von illegalen Grenzübertritten ist der relativ milde Winter. Quelle: Nachrichtenportal „Vijesti.ba – Nachrichten.ba“, Bericht vom 05. 04. 2019. Symbolbild: Ivica Stojak

Angesichts der aktuellen Situationsentwicklungen, die sich von Tag zu Tag auf der so genannten Balkanroute zunächst einmal in Serbien in den letzten Jahren, dann aber in den letzten Monaten in Bosnien und Herzegowina – und in einer immer schärferer Form! – ebenfalls tagtäglich zeigen, habe ich mich entschlossen, werte Leser und werte Leserin, Ihnen in meiner Eigenschaft als Regionaut mit entsprechenden lokalen Sprachkenntnissen eine weitere kurze lokale Schlagzeilen-Übersicht aus den betroffenen Gebieten zu geben.

Die ersten zwei Teile haben Sie ja bereits am 21. Oktober 2018 bzw. am 26. März 2019 schon lesen können.

Bevor ich aber diesen Bericht über entsprechende aktuellste und ziemlich brisante Schlagzeilen noch überhaupt beginnen kann, muss ich der Vollständigkeit dieser Berichterstattung halber an dieser Stelle zunächst einmal eine der in meinem letzten Beitrag ganz zum Schluss gestellten Fragen, nämlich die Frage: „Wie endete das letzte Jahr in diesem Zusammenhang?“ noch ganz konkret beantworten.

„Verba volant, scripta manent – Die Worte fliegen, das Geschriebene bleibt.“

Und dies lässt sich am besten mit Worten des noch nur für einige Zeit aktuellen, weil sich im technischen Mandat bis die neue Regierung in Bosnien und Herzegowina gebildet worden ist, befindlichen bosnisch-herzegowinischen Minister für Sicherheitsfragen, nämlich von Herrn Dragan Mektić, machen, welche er in einem Interview für die bosnische Tageszeitung „AVAZ“ am 16. 02. 2019 ausgesprochen hat:

Von 25.000 (Migranten!), welche letztes Jahr nach Bosnien und Herzegowina gekommen sind, mehr als 22.000 hat unser Land wieder verlassen. Mit Frühlingsbeginn kann Bosnien und Herzegowina aber eine neue Migrantenwelle erwarten. Denn während der Winterzeit, wegen des Schnee und der niedrigen Temperaturen, diese hat sich nur vorübergehend beruhigt…“ Zitat Ende.

Zitiert nach: bosnischer Tageszeitung AVAZ, nach dem Bericht vom 16. 02. 109: „Die Balkanroute wird bald wieder aktiv werden. Nach Bosnien und Herzegowina (BiH) kommen 25.000 neue Migranten – U BiH stiže novih 25.000 migranata!“*

Weitere Schlagzeilen:

Mektić: „Wir sind wegen 70.000 Migranten besorgt, die sich von Griechenland aus in die Richtung EU bewegen! …[…]… Darüber hinaus machen uns auch Sorgen wegen des täglichen Zulaufs von neuen Migranten aus der Türkei nach Griechenland. Denn fast 300 neue Migranten kommen täglich so nach Griechenland!“ – Mektić: Zabrinuti smo zbog 70 hiljada migranata koji se iz Grčke kreću prema EU!* Zitiert nach bosnichem Nachrichtenportal „Klix.ba“, nach dem Bericht vom 19.02.2019.

Bosnien und Herzegowina hat keine entsprechenden (Aufnahme)Kapazitäten, um Migranten bei sich länger zu halten! „Westbalkanländer leiden alle unter illegaler Migration und haben aber keine entsprechenden Kapazitäten für diese. Außer Serbien. Denn Serbien konnte als einziges (Westbalkan)Land noch vor drei Jahren, d.h. noch während der großen Migrationswelle und mit Hilfe von der EU entsprechenden Kapazitäten aufbauen!“ – Slobodan Ujkić, Direktor der bosnisch-herzegowinischen Staatsagentur für Angelegenheiten mit Fremden(Staatsbürgern) – zitiert nach Zeitungsbericht der Tageszeitung „NEZAVISNE – DIE UNABHÄNGIGEN (NACHRICHTEN) “ von 15. 02. 2019. Hier geht es zum Originalbericht: BiH nema kapaciteta da duže zadrži migrante!

Bosnien und Herzegowina vor neuer Herausforderung: Wie soll man nämlich Terroristen in neuer Migrationswelle ausfindig machen? „Für Bosnien und Herzegowina ist weniger ein Problem die Rückkehr ihrer eigenen Staatsbürger, die als IS-Kämpfer in Syrien und im Irak auf der Seite des islamischen Terrorstaates gekämpft haben, als viel mehr die neue Migrationswelle, welche schon im Frühling erwartet wird. Denn in dieser neuen Migrationswelle können sich auch viele andere Terroristen versteckt halten“ – Vlado Azinović, Professor der Fakultät für Politikwissenschaften (FPN) aus Sarajewo. Zitiert nach: unabhängigem, kroatischem Nachrichtenportal „NAROD – VOLK“, nach dem Bericht vom 23. 02. 2019. – BiH pred novim sigurnosnim izazovom: Kako otkriti teroriste u novom migrantskom valu!

Unter illegalen Migranten in Bihać und Sarajewo wurden u. a. auch 5 Terroristen entdeckt! Die bosnisch-herzegowinische Staatsagentur für Angelegenheiten mit Fremden hat in den ersten zwei Monaten dieses Jahres auf dem Gebiet der Städte Bihać und Sarajewo u. a. auch 6 Migranten aus Afghanistan entdeckt, welche (5 davon) in Verbindung mit den internationalen Terrorismus stehen. Der sechste afghanische Staatsbürger wird wiederum mit Schlepperaktivitäten und dem organisierten Verbrechen in Verbindung gebracht! Siehe dazu den Bericht von bosnischen Nachrichtenportal „Klix.ba“, den Originalbericht vom 19.02.2019: Među migrantima u Bihaću i Sarajevu otkriveno pet terorista!

Migranten klauen Boote und flüchten dann über den Grenzfluss Sava nach Kroatien. Bewohner der Stadteile Bok Jankovac und Mačkovac der Gernzstadt Bosanska Gradiška in der letzten Zeit protestieren immer mehr, weil Migranten immer mehr und immer öfter ihre Boote klauen und versuchen dann mit diesen über den Grenzfluss Sava nach Kroatien zu kommen: „Wir haben Angst ebenfalls um unsere Kinder, die abends aus der Schule nach Hause kommen müssen!“, sagt eine Bewohnerin vom Stadtviertel Bok Jankova. „Wir überlegen uns u. a. auch, eigene Wachposten einzurichten!“, sagt Željko Barišić, Bewohner vom Stadtteil Mačkovc. Quelle: Bosnischer Nachrichtenportal „VIJESTI.BA – Nachrichten.ba. Bericht vom 15. 02. 2019, „BOSANSKA GRADIŠKA Mještani Bok Jankovca i Mačkovca u strahu. Migranti kradu čamce i bježe Savom u Hrvatsku!

Migranten verdächtigt, 18 Autos in Krajina gestohlen zu haben! Das Innenministerium von Una-Sana Kanton hat mittgeteilt, dass alleine seit Jänner dieses Jahres auf ihrem Zuständigkeitsgebiet insgesamt 18 PKWs gestohlen wurden. Als Tatverdächtige in allen 18 Fällen gelten Migranten! Die gestohlen Fahrzeugen wurden entweder in der unmittelbaren Nähe der Grenze mit Kroatien oder aber auch direkt auf dem Staatsgebiet der Republik Kroatien gefunden! Quelle: Nachrichtenportal Klix.ba, Bericht vom 04. 04. 2019, „Migranti osumnjičeni za krađe 18 automobila u Krajini!

Slowenische Polizei registriert eine neue Serie von illegalen Grenzübertritten! Allein bis zu der zweiten März-Hälfte wurden mehr als 1300 illegale Migranten auf slowenischem Staatsgebiet aufgegriffen. Letztes Jahr waren es „nur“ 600. Einer der Gründe für so einen großen Anstieg von illegalen Grenzübertritten ist der relativ milde Winter. Quelle: Nachrichtenportal „Vijesti.ba – Nachrichten.ba“, Bericht vom 05. 04. 2019. „Slovenska policija bilježi novu seriju ilegalnih ulazaka migranata!

Usw. usw. usw…

*Siehe in diesem Zusammenhang u. a. ebenfalls:

– „Grenzöffnungsgerichte. Migranten wollen aus Thessaloniki ausbrechen“, Krone-Bericht vom 05. 04. 2019.

*bzw. folgenden Zitat:

Wir, die Kommission, werden alles tun, dass den Worten Taten folgen. Ein Beispiel dafür sind die wöchentlichen Telefonkonferenzen mit den Ländern entlang der Westbalkan-Route, in denen es um die Koordinierung ganz konkreter Hilfen wie Heizungen oder Decken geht!” – Jean-Claude Juncker, Präsident der Europäischen Kommission

Zitiert nach: Norbert Blum. Aufschrei – Wieder die erbarmungslose Geldgesellschaft. Ein Pamphlet. WESTEND Verlag GmbH. eBook Edition, Frankfurt/Main 2016. S. 126 – 127