SCHLAGzeile

ACHTUNG! ACHTUNG! SCHLAGzeile der Woche!

Plötzliches Aus für das Abdullah-Zentrum?

DREI DINGE REGIEREN DIE WELT: DIE LIEBE, DER HUNGER UND DIE SUCHT, MEHR ZU SCHEINEN, ALS MAN IST!“

Alexander Otto Weber (1868 – ca. 1935)

Das sogenannte „König-Abdullah-Zentrum „für interreligiösen Dialog“war von Anfang an umstritten. 2015, nach der Auspeitschung des saudischen Bloggers Raif Badawi, drohte der damalige SPÖ-Kanzler, Werner Faymann, mit der Schließung. Das Außenamt, geführt von Sebastian Kurz, legte sich jedoch quer…

Siehe dazu u. a. ebenfalls:

– Aufregung um Saudi-Zentrum in Wien

Saudiarabien, Spanien und Österreich wollen ein Zentrum für Dialog der Religionen gründen. Der Großscheich der Al-Azhar-Universität in Kairo warnt davor.

Von Christian ULTSCH (Kairo) 05.04.2011 um 19:14, Weitere Infos hier!

– Intoleranz tolerieren?

Christian Ortner am SamstagAusgerechnet mit den Saudis ein „Zentrum für interreligiösen Dialog“ zu gründen, das hat ein hohes Maß an absurder Qualität.

Autor Christian Ortner vom 07.10.2011, 16:41 Uhr | Update: 07.10.2011, 19:36 Uhr, Weitere Infos hier!

– Korun: Spindelegger verweigert seriöse Anfragebeantwortung zum „König Abdullah interreligiöses Dialogzentrum“

Von Grünen beantragte Debatte im Nationalrats-Plenum. Weitere Infos hier!

Saudie – Arabien. Zerstörung von Kirchen!

Wien, 23.03.12 (poi) Österreichisch Bischöfe fordern Zurückweisung der Fatwa des saudischen Großmuftis

Der Großmufti hatte zur Zerstörung der christlichen Gotteshäuser auf der Arabischen Halbinsel aufgefordert – Religiöse und politische Führungskräfte der islamischen Welt müssen sich äußern!Weitere Infos hier!

– Postenbesetzung im Wiener König-Abdullah-Zentrum umstritten

9.11.2012 13:02 (Akt. 9.11.2012 13:02)

Im neuen Wiener König-Abdullah-Zentrum sind noch nicht alle Posten besetzt.

Am 26. November soll in Wien das König-Abdullah-Zentrum für Interreligiösen Dialog eröffnet werden. Noch sind rund 30 Posten zu besetzen, das Gehalt orientiert sich an UN-Vorgaben und entsprechend können bis zu 10.000 Euro monatlich verdient werden. Jetzt wurde erstmals die Sorge um partiepolitische Besetzungen laut geäußert.

Rund um die Besetzung der Spitzenposten im neuen Wiener König-Abdullah-Zentrum für Interreligiösen Dialog gibt es Besorgnis über eine parteipolitisch motivierte Auswahl von Österreichern. Der Generalsekretär der Gesellschaft für Österreichisch-Arabische Beziehungen (GÖAB), Fritz Edlinger, sagte der “Wiener Zeitung”, er traue sich trotz jahrzehntelanger Erfahrung keinen Job im Zentrums-Direktorium zu. “Da gibt es andere internationale Top-Experten.” Edlinger fürchte um die Glaubwürdigkeit des Projektes, schrieb das Blatt. Edlinger: “Das Zentrum ist eine international große Sache. Man muss ihm eine Chance geben, durch Taten zu überzeugen, dass es weder ein Wahhabiten-Zentrum noch ein parteipolitisches Job-Karussell ist.”

Parteipolitische Postenbesetzung?

Zu unbestätigten Gerüchten, der Wiener ÖVP-Bezirksrat Markus Figl, ein Kabinettsmitarbeiter von Außenminister, Vizekanzler und ÖVP-Chef Michael Spindelegger, bewerbe sich für einen Spitzenposten, sagte Edlinger: “Das wäre der Beweis, dass es bestimmten Akteuren in erster Linie um parteipolitische Protektion geht.” Weitere Infos hier!

– Wir sind Dialog!

„Drei Dinge regieren die Welt: Die Liebe, der Hunger und die Sucht, mehr zu scheinen, als man ist!“
Alexander Otto Weber (1868 – ca. 1935) Symbolbild: Ivica Stojak

Österreich bekommt ein König Abdullah Dialog-Zentrum – die Regierung bietet einem der schlimmsten Regime der Welt eine Plattform.

Ein Beitrag von Nina Scholz. Veröffentlicht am 20. November 2012 von Nina Scholz. Weitere Infos hier!

– Bandion-Ortner und der Dialog!

Veröffentlicht am 29. November 2012 von Heiko Heinisch Weitere Infos hier!

– Saudischem Blogger droht die Todesstrafe!

am 26. Februar 2014 von Heiko Heinisch Weitere Infos hier!

Saudi Arabien: Diktatur zu Hause, Dialog im Westen. Wie passt das zusammen?

Veröffentlicht am 26. Januar 2013 von Heiko Heinisch Weitere Infos hier!

– Bandion-Ortner: „Nicht jeden Freitag wird geköpft!“

18. Oktober 2014, 10:08

Generalsekretärin des saudi-arabischen „König-Abdullah-Dialog-Zentrums“ zieht eine Zwischenbilanz

Weitere Infos hier!

– Die tödliche Klinge des Islam

Saudiarabien lässt zum Tode Verurteilte mit dem Schwert den Kopf abschlagen. Die Hinrichtungen werden als ein öffentliches Spektakel inszeniert, das etwa drei Stunden dauert. Protest gegen die Todesstrafe – APA/EPA/YAHYA ARHAB von Martin Gehlen (Riad) 18.10.2014 um 18:02

Weitere Infos hier!

– Amnesty kritisiert Bandion-Äußerungen zu Saudi-Arabien

19. Oktober 2014, 09:48 289

Menschenrechtsskandal – Ex-Ministerin verharmlose Hinrichtungspraxis in Saudi-Arabien

Wien/Riad – Der Generalsekretär von Amnesty International Österreich, Heinz Patzelt, hat die Äußerungen von Ex-Justizministerin Claudia Bandion-Ortner über Hinrichtungen in Saudi-Arabien als „handfesten Menschenrechtsskandal“ kritisiert. Bandion-Ortner hatte in der neuesten Ausgabe des Nachrichtenmagazins „profil“ erklärt, Hinrichtungen in Saudiarabien fänden „nicht jeden Freitag“ statt. Bandion-Ortner verharmlose die Hinrichtungspraxis in Saudi-Arabien, das zu den „Top 5“ jener Länder gehöre, in denen Menschen exekutiert werden, so Patzelt am Samstagabend in der ZiB des ORF-Fernsehens. Weitere Infos hier!

Bandion-Ortner: Heftige
Kritik nach Schock-Aussage:

„Nicht jeden Freitag wird in Saudi-Arabien geköpft“ – Richter über Sager bestürzt!

Montag, 20. Oktober 2014 von apa/red – 12

Claudia Bandion-Ortner hat am Wochenende im profil-Interview geschockt: „Nicht jeden Freitag wird geköpft“, sagt die Ex-Justizministerin über Saudi-Arabien. Nicht nur Amnesty International zeigte sich daraufhin bestürzt, auch die Richtervereinigung kritisiert die Aussage scharf. Doch hat der umstrittene Sager auch Konsequenzen?

Diese „Verharmlosung der Todesstrafe“ sei „eigentlich schockierend“, sagt der Vorsitzende der Richtervereinigung Werner Zinkl. Gleiches gelte auch für Bandion-Ortners Aussagen zur verpflichtenden Verhüllung von Frauen in Saudi-Arabien. Zur „Abaya“, einem traditionellen islamischen Kleidungsstück für Frauen, meinte sie im Interview nämlich: „Ein angenehmes Kleidungsstück. Sie hat mich ein bisschen an den Talar erinnert.“ Auch diesen Vergleich mit der Richter-Kleidung sieht Zinkl als „sehr bedenklich“.

Bandion-Ortner ist Vize-Generalsekretärin des größtenteils von Saudi-Arabien finanzierten König Abdullah Dialog-Zentrums in Wien. Weitere Infos hier!

– Interview mit Claudia Bandion-Ortner zum Alltag in Saudi-Arabien: „Nicht jeden Freitag wird geköpft“

( 21. 10. 2014 )

Ex-Justizministerin Claudia Bandion-Ortner über ihre Arbeit als Generalsekretärin des umstrittenen „König-Abdullah-Dialog-Zentrums“ in Wien und ihre durchaus positiven Eindrücke von Saudi-Arabien. Weitere Infos hier!

– Mit 13 Jahren in Haft! Weil Bub demonstrierte, soll er geköpft werden

Vor fünf Jahren wurde Murtaja in Saudi-Arabien verhaftet, weil er sich für die Menschenrechte einsetzte. Nun droht ihm die Todesstrafe.

07. Juni 2019 18:36; Akt: 09.06.2019 16:13 Weitere Infos hier!

– … und die „christlich-demokratische“ Partei, nämlich die ÖVP sagt dennoch zur Schließung vom Saudie Arabien – Znetrum in Wien:

Jetzt ist nicht die Zeit für Aktionismus!

Weitere Infos hier!

17. 06. 2019 : Nach Druck auf Saudis! Kehrtwende!

Aktivist (18) wird nicht hingerichtet!

Die geplante Hinrichtung eines 18-Jährigen in Saudi-Arabien, die diese Woche auch Konsequenzen für das vom Königreich finanzierte König-Abdullah-Zentrum in Wien hatte, wird nun doch nicht vollstreckt. Dem Teenager drohte der Tod, weil er als Zehnjähriger an einer Demo für Menschenrechte teilgenommen hatte. Nun könnte er in absehbarer Zeit freigelassen werden.

Der Fall von Murtaja Qureiris sorgte rund um die Welt für Empörung und Entsetzen: Der junge Mann nahm im Alter von zehn Jahren an einem Protest teil. Drei Jahre später wurde er verhaftet, im Alter von 18 Jahren sollte er schließlich exekutiert werden. Der Aufschrei in internationalen Medien war groß – und hat dem jungen Mann vermutlich das Leben gerettet. Ein saudischer Beamter berichtete nun der Nachrichtenagentur Reuters, dass der 18-Jährige, der seit fünf Jahren im Gefängnis sitzt, „bis 2022“ freikommen soll. Weitere infos hier!

POZOR! POZOR! UDARNA VIJEST TJEDNA!

Achtung! Achtung! (Symbol)Bild: Ivica Stojak

Iznenadna spremnost nove austrijske vlade za zatvaranje „Kralj Abdullah centra”

TRI STVARI VLADAJU SVIJETOM: LJUBAV, GLAD I (BOLESNA) ŽELJA, DA SE NEŠTO PRIKAŽE VEĆIM, NEGO ŠTO TO U BITI JE!“

Alexander Otto Weber (1868 – ca. 1935)

Takozvani „Kralj Abdullah centar ‚za inerreligijski dialog‘“ bio je od samoga početka više nego problematičan. Već 2015. godine, poslije bićevanja saudijskog blogera, Raifa Badawa, prijetio je tadašnji austrijski premijer Werner Fayman (SPÖ), da će ga zatvoriti. No, međutim, austrijsko Ministarstvo vanjskih poslova, na čelu sa Sebastian-om Kurz-om, spriječilo je to…

Vidi u ovome kontekstu, između ostaloga, i:

– Iritacije oko saudijskog centra u Beču. Saudijska Arabija, Španjolska i Austrija žele osnovati tzv. „Centar za vođenje dialoga među religijama” u Beču. No, međutim, veliki šeik, Al-Azhar sveučilišta u Kairu, upozorva ih zbog toga. Autor: CHRISTIAN ULTSCH (Kairo) 05.04.2011. godine, 19:14, Dodatne informacije ovdje!

Tolerirati ne toleranciju?

Christian Ortner: „Baš sa Saudijcima osnivati „Centar za inerreligijski dialog. To je potpuno absurdno!” Autor: Christian Ortner. 07.10.2011, 16:41 | Update: 07.10.2011, 19:36, Detaljnije informacije ovdje!

– Korun: Spindelegger izbjegava otvorene odgovore glede „Kralja Abdullaha centra, centra za međureligijski dialog” Debata zatražena od stranke „Zelenih” u plenumu austrijskog nacionalnog vijeća! Detaljnije informacije ovdje!

Saudijska Arabija. Uništavanje crkava!

Beč, 23.03.12 (poi): Austrijski biskupi traže povlaćenje fetvesaudijskog, velikog muftije!

On je, naime pozvao na uništavanje kršćanskih bogomolja na arapskom poluotoku – Vjerski i politički dostojanstvenici islamskog svijeta, moraju se po ovome pitanju očitovati! Detaljnije informacije ovdje!

Zauzimanje pozicija u Bečkom „Kralj-Abdullah-centru” više nego diskutabilno!

9.11.2012 13:02.

U navedenom, novom bečkom centru, još nisu zauzeta sva planirana radna mjesta, iako taj isti treba da se otvori već 29.11. Sveukupno još 30 radnih mjesta treba da bude blagovremeno popunjeno. Plaće se orijentiraju po platnim listama UN-a, i mogu na osnovu toga, da iznose i do 10.000 eura mjesećno. Shodno tome, su se pojavile i brige, pojedinih partija, glede adekvatnog upošljavanja svojih sljedbenika…

Generalni tajnik „Društva za poboljšanje austrijsko-arapskih odnosa – der Gesellschaft für Österreichisch-Arabische Beziehungen (GÖAB), Fritz Edlinger, rekao je bečkom listu “Wiener Zeitung-u”, on sam, ne smatra sebe samoga, sposobnim za izvršavanje neke od funkcija u navedenom centru, ali isto tako, misli, da ima dugih, sposobnih, internacionmalnih, stručnjaka, koji to mogu bez ikakvih problema da rade. Edlinger je, naime, zabrinut da će ovaj projekt izgubiti svoju vjerodostojnost, ukoliko mu se ne dozvoli, da se dokaže odgovarajućim načinom rada, i da taj isti nije, niti vehabijski centar, niti centar politikoč, stranačkog uhljebljavanja. Edlinger: “Centar je velika internacionalna stvar. Moramo mu dati odgovarajuću šansu…”

Stranačka upošljavanja?

Glede ne potvrđenih glasina, da je se i beči okružni vijećnik, Markus Figl, suradnik u Ministarstvu vanjskih poslova, austrijskog ministra, i zamjenika premijera, i šefa Pščke stranke (ÖVP-a) Michael-A Spindelegger-a, natjecao za jednu od vodećih pozicija u saudijskom centru, kaže Edlinger: “To bi bio dokaz, da je pojedinim sudionicima jedino stranačka protekcija važna.” Detaljnije informacije ovdje!

– MI SMO DIALOG!

„Tri stvari vladaju svijetom: ljubav, glad i (bolesna) želja, da se nešto prikaže većim, nego što to u biti je!”
– Alexander Otto Weber (1868 – ca. 1935) Foto ilustracija: Ivica Stojak

Austrija dobija „Centar za dialog kralja Abdullaha”

Vlada daje na taj način mogućnost javnog nastupa, jednom od najgorih režima na svijetu!

Prilog Nine Scholz. Objavljen 20. 11. 2012. godine. Sve dalje informacije ovdje!

– Bandion-Ortner i „Dialog“

Objavljeno 29. 11. 2012. godine. Autor: Heiko Heinisch. Sve dalje informacije ovdje!

– Saudijskom bloggeru prijeti smrtna kazna!

Objavljeno 26. 02. 2014. godine. Autor: Heiko Heinisch. Sve dalje informacije ovdje!

– Saudijska Arabija: Diktatura kod kuće, di(ja)alog na zapadu. Kako je to moguće?

Objavljeno 26. 01. 2013. godine. Autor: Heiko Heinisch. Sve dalje informacije ovdje!

– Bandion-Ortner: „NE SJEKU SE GLAVE SVAKOG PETKA!“

18. Oktober 2014, 10:08. Glavna tajnica saudijsko-arabijskog „centra za međureligijski dialog, Centra kralja Abdullaha“ povlaći prvu bilansu!

Sve dalje informacije ovdje!

– Smrtonosna oštrica Islama!

Saudijska Arabija dozvoljava da se osuđenicima na smrt glave odsjecaju sabljom. Ubistva se insceniraju pri tome kao javni spektakli, kao javni spektakli, koji mogu i do tri sata da traju. Protest protiv smrtne kazne – APA/EPA/YAHYA ARHAB. Autor: Martin Gehlen (Riad) 18.10.2014 18:02

Sve dalje informacije ovdje!

– Amnesty kritizira Bandion i njene izjave glede Saudijske Arabije!

19. 10. 2014. godine, 09:48

Skandal povrede ljudskih prava – bivša ministrica pravde umanjuje odgovornost Saudijske Arabije glede njene prakse ubijanja! Sve dalje informacije ovdje!

– Bandion-Ortner: ne milosrdna kritika poslije šokirajuće izjave: „Ne sjeku se svakog petka glave u Saudijskoj Arabiji“ – austrijski sudci šokirani!

Ponedjeljak, 20. 10. 2014. godine von apa/red – 12. Sve dalje informacije ovdje!

– Intervju sa Claudiom Bandion-Ortner glede svakodnevnice u Saudijskoj Arabiji: „Ne sjeku se svakog petka glave u Saudijskoj Arabiji“ ( 21. 10. 2014 )

Bivša ministrica pravosuđa, Claudia Bandion-Ortner, o njenom radu kao glavne tajnice u spornom „Centru za međureligijski dialog, centru kralja Abdullaha” u Beču i o njenim, pretćno pozitivnim utiscima o Saudijskoj Arabiji. Sve dalje informacije ovdje!

– Sa 13 godina u zatvor! Samo zato, što je demonstrirao, treba da mu se odsjeće glava!

Prije pet godina Murtaja je uhapšen u Saudijskoj Arabiji samo zato, što je se zalagao za zaštitu ljudskih prava. Sada mu prijeti smrtna kazna. 07. Juni/lipanj 2019 18:36; Akt: 09.06.2019 16:13 Sve daljne informacije ovdje!

– …i usprkos svemu, pojedini „stručnjaci” i dalje tvrde: „Zatvaranje Centra kralja Abdullaha je veoma komplicirana stvar!“

Sve daljne informacije ovdje!

– …i što kaže austrijska „kršćanska, kršćansko demokratska stranka“ (ÖVP-o) na sve to:

Nije vrijeme za akcionizam!

Za dodatne informacije klikni ovdje!

17.06.2019: Poslije pritiska svjetske javnosti, obrat u Saudijskoj Arabiji!

Murtaja Qureiris (Murtadža Kureiris) iz Saudijske Arabije, kojem je prijetila smrtna kazna, dobio je 12 godina zatvora. Prema pisanju medija mladić, koji je uhapšen kada je imao 13 godina, mogao bi biti pušten na slobodu do 2022. godine, jer mu je u kaznu uključeno vrijeme koje je boravio u zatvoru od hapšenja 2014. godine, te četiri godine uvjetne.

Kada je uhapšen, bio je najmlađi politički zatvorenik u Saudijskoj Arabiji. Bio je optužen je za nekoliko kaznenih dijela tokom arapskog proljeća – od protesta na kojima je učestvovao s ocem, potom zbog navodnog bacanja Molotovljevog koktela na policijsku stanicu s bratom koji je u međuvremenu poginuo, pucanja na pripadnike osiguranja i slično. Imao je deset godina kad je počinio barem jedno od djela koja su mu se stavljala na teret. Sudilo mu se na posebnom sudu za terorizam kao pripadniku ekstremističke terorističke grupe. Za detaljnije infos kliknite ovdje!

POZOR! POZOR! Daje se na znanje! Foto ilustracija: Ivica Stojak

Nije vrijeme akcionizma! “ Sve daljne informacije ovdje!

Der Balkanroute-Ticker II

Aktuelles zum Thema, zum Mythos „Balkanroute-Schließung“ – Teil II

„Ganz alarmante Lage an den bosnisch-herzegowinischen Grenzen. Täglich passieren diese nämlich mehr als 100 illegale Migranten. Die bosnisch-herzegowinische Grenzschutzpolizei bietet um Hilfe! Denn es fehlen ihr noch 442 Beamten, um dieser Herausforderung entgegen zu können?!“ – Bosnische Tageszeitung: „DNEVNI AVAZ“ – Bericht vom 23. 03. 2019 Symbolbild: Ivica Stojak

Angesichts der aktuellen Situationsentwicklungen, die sich von Tag zu Tag auf der so genannten Balkanroute zunächst einmal in Serbien in den letzten Jahren, dann aber in den letzten Monaten in Bosnien und Herzegowina – und in einer immer schärferer Form! – ebenfalls tagtäglich zeigen, habe ich mich entschlossen, werte Leser und werte Leserin, Ihnen in meiner Eigenschaft als Regionaut mit entsprechenden lokalen Sprachkenntnissen eine weitere kurze lokale Schlagzeilen-Übersicht aus den betroffenen Gebieten zu geben. Den ersten Teil haben Sie ja bereits am 21. Oktober 2018 lesen können.

In diesem Sinne beginne ich heute gleich mit den weiteren Schlagzeilen, die ich nach meinem ersten oben erwähnten Bericht als eine der ersten dokumentiert habe, nämlich schon am 05. 11. 2018. Und diese lautet folgendermaßen:

Seit Beginn dieses Jahres kamen mehr als 21.000 Migranten nach Bosnien und Herzegowina (BiH). Kurze Textzusammenfassung vom Originalgesamtbericht: „Bei der bosnisch-herzegowinischen Staatsagentur, welche für die Arbeit mit Fremden im Land zuständig ist, wurden nämlich bis zu diesem Zeitpunkt insgesamt 21.163 illegale Migranten gemeldet. 19.986 davon haben mitgeteilt, dass sie einen Asylantrag zu stellen beabsichtigen. Aber ein Asylantrag wurde konkret nur von 1.314 Migranten gestellt. Die meisten Migranten kamen aus Pakistan (6.910), aus Iran (3.373), aus Syrien (2.529), aus Afghanistan (2.431), aus dem Irak (1.874) und aus Libyen (760)…“ Hier geht es zur Originalschlagzeile bzw. zum gesamten Originalzeitungsbericht: U BiH od početka godine stiglo više od 21 hiljade migranata!

Davor allein vom 01. 11. bis 05. 11. 2018 konnte man u. a. folgende Medienberichte tagtäglich lesen. An dieser Stelle und der besseren Leserlichkeit bzw. der besseren Übersichtlichkeit halber nur eine kleine Auflistung in einer ungefähren chronologischen Reihenfolge:

SARAJEWO: Am Hauptbahnhof von Sarajewo kommt es in den letzten Monaten immer öfter zu Massenschlägereien von Migranten, die sich hier in einer immer größer werdenden Anzahl ansammeln (01. 11. 2018) – Tučnjava migranata na Željezničkoj stanici!

VELIKA KLADUŠA: Keiner weiß, wie viele es Migranten ganz genau gibt. Der Hauptziel ist es, Ausbruch von Epidemien zu verhindern – Niko ne zna koliko je migranata, cilj spriječiti epidemiju!

SARAJEVO: Keinem einzigen Migranten wurde bis dato Asyl zuerkannt. Bosnisch-Herzegowinisches Ministerium für Menschen Rechte und Flüchtlinge teilte mit, dass es keine Zuständigkeit über das Ankommen, konkrete Bewegungen, Unterbringungen, über Gesundheits-, und Sozialschutz vom Migranten hat, solange diese kein Asyl bzw. einen subsidiären Schutz erhalten haben. Für all dies ist laut diesem Ministerium konkret das Sicherheitsministerium bzw. die Staatsagentur für Arbeit mit Fremden bzw. die bosnisch-herzegowinische Grenzpolizei zuständig. Weiters wird hier ebenfalls mitgeteilt, dass seitens des Sicherheitsministeriums seit dem Beginn des großen Migrantenansturmes kein einziger Asylstatus zuerkannt wurde… – „Nijednom migrantu nije odobren izbjeglički status!

ZENICA: Statt in Kroatien landeten Migranten im zentralbosnischen Stadt Zenica! Dass die Migrantenkrise in Bosnien und Herzegowina außer Kontrolle schon längst geraten ist, bezeugt uns auch der nächste unglaubliche Fall in diesem Zusammenhang. Dieser ereignete sich schon am 29. Oktober. Als zwei illegale Migranten aus Syrien aus ihrem Versteck unter einem LKW-Anhänger auf dem Firmengelende der Firma „Arcelor Mittal“ in der zentralbosnischen Stadt Zenica plötzlich auftauchten. Ursprünglich wollten sie nach Kroatien illegal einreisen! – SAZNAJEMO: Sirijci izašli ispod zadnjeg dijela prikolice kamiona Umjesto u Hrvatskoj, migranti završili u „Arcelor Mittalu“ u Zenici!

IMOTSKI: Migranten stahlen einem Jungen aus Imotski seinen BMW und verließen diesen dann erst 430 KM weiter. „Ihr PKW wurde von drei syrischen und einem pakistanischen Staatsbürger gestohlen, wurde mir mitgeteilt. Geburtsjahrgänge 1999. und 2000. Das heißt 18 und 19 Jahre alt! Was für ein Schock! Das kann doch nicht wahr sein. Wie kann es sein, dass mir mitten in Imotski mein Auto seitens der Syrer und der Pakistani geklaut wird!“ Staunt der betroffene Junge. Aber im gleichen Atemzug sagt er gleich weiter: „Nun aber schieß mir gleich die Erinnerung durch den Kopf, dass ja auch erst vor wenigen Tagen ebenfalls in meinem Nachbardorf einem anderen Dorfbewohner ein Migrant versucht hat, sein PKW ebenfalls zu stellen! Ich gebe zu, dass ist nicht angenehm! Oder.“ sagt der Betroffene Junge. – Migranti mladom Imoćaninu ukrali BMW pa ga ostavili čak 430 km dalje!

RIJEKA: Migranten brachen in 5 Wochenendhäuser ein! – Migranti provalili u pet kuća za odmor kod Rijeke!

BOSANSKI BROD: Migranten versuchten, mit gefälschten spanischen Ausweisen über die Grenze nach Kroatien zu kommen. – Migranti pokušali izaći iz BiH s krivotvorenim ličnim kartama Španije.

BIHAĆ: Migranten halten sich vor der Schule auf. Besorgte Eltern möchten aber, dass diese unter polizeiliche Beobachtung gestellt werden. Darüber hinaus der Elternrat der Volksschule „Harmani 1“ will überhaupt nicht, dass Migranten in der Nähe von Schulen bzw. von Schulinfrastruktur untergebracht werden! – Migranti borave pored škole, roditelji traže policijski nadzor!

ČAPLJINA: Mehrere Migranten brachen in ein Einfamilienhaus mitten im Ortszentrum ein! Čaplina: Migranti provalili u obiteljsku kuću u središtu!

usw… usw… usw…

Denn das waren nur einige Schlagzeilen vom Anfang November des letzten Jahres. Angesichts aber so einer turbulenten, fast ganz unüberschaubaren und vor allem aber fast ganz unkontrollierten Situationsentwicklung, muss man sich in diesem Zusammenhang als pflicht-, verantwortungsbewusster – und vor allem aber als selbst ebenfalls davon betroffene (EU)Bürger zumindestens noch ein paar folgende Fragen stellen:

– Wie endete das letzte Jahr in diesem Zusammenhang?
– Wie schaut jetzt momentan die Situation vor Ort aus?*
– Was erwartet uns alle gemeinsam noch, sobald es draußen noch ein wenig schöner wird, sobald nämlich noch etwas schöneres, wärmeres Wetter kommt?

Denn die meisten von den sich derzeit auf dem Gebiet der sogenannten Balkanroute (noch!) befindlichen Migranten sagen selbst ganz offen, dass sie (ebenfalls!) weiter ziehen werden, sobald das Wetter schöner wird: Wir sind weg, sobald noch etwas wärmer wird!

*Siehe in diesem Zusammenhang die Bildbeschreibung oben!
Ebenfalls lesenswert:

„Wir, die Kommission, werden alles tun, dass den Worten Taten folgen. Ein Beispiel dafür sind die wöchentlichen Telefonkonferenzen mit den Ländern entlang der Westbalkan-Route, in denen es um die Koordinierung ganz konkreter Hilfen wie Heizungen oder Decken geht!”
– Jean-Claude Juncker, Präsident der Europäischen Kommission

Zitiert nach: Norbert Blum. Aufschrei – Wieder die erbarmungslose Geldgesellschaft. Ein Pamphlet. WESTEND Verlag GmbH. eBook Edition, Frankfurt/Main 2016. S. 126 – 127